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07.11.2017 - 16:51 Uhr   |   Sport

Hans Schäfer - einer der «Helden von Bern» ist tot


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Hans Schäfer ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Foto: Thorsten Wagner/Bongarts/Pool DFB/dpa
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Lukas Podolski (l) umarmt Hans Schäfer (r) 2014 während einer WM-Party des Deutschen Fußball-Bundes in Düsseldorf. Foto: Thorsten Wagner/Bongarts/DFB/Pool
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Hans Schäfer (M) hält 1954 zwischen Max Morlock (l) und Jupp Posipal am Zugfenster den eroberten Jules-Rimet-Pokal. Foto: Richard Kroll
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Die deutschen Fußballnationalspieler Uwe Seeler (l), Helmut Haller (r, untern) und Hans Schäfer (oben) 1962 im Trainingslager in Karlsruhe. Foto: UPI
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FC-Kapitän Hans Schäfer (l) jubelt 1962 mit der Meisterschale über den Gewinn der Deutschen Fußball-Meisterschaft in Köln; neben ihm Trainer Zlatko «Tschik» Cajkovski (2.v.l.) und Fritz Pott. Foto: dpa

Köln (dpa) - Fußball-Deutschland und der 1. FC Köln trauern um einen der «Helden von Bern»: Hans Schäfer ist am Dienstag nur knapp drei Wochen nach seinem 90. Geburtstag gestorben. Dies bestätigte sein langjähriger Club.

«Die gesamte FC-Familie ist in tiefer Trauer und wir sind in Gedanken bei Hans Schäfers Angehörigen. Wir verlieren eine der größten Persönlichkeiten, die der 1. FC Köln je hervorgebracht hat. Als Weltmeister und größte Ikone dieses Clubs ist Hans Schäfer unsterblich», sagte FC-Präsident Werner Spinner.

Sein Tod sei ein unbeschreiblicher Verlust, teilte der Club weiter mit. Die Fahnen am Geißbockheim wurden nach Bekanntwerden des Todes auf halbmast gesetzt. Nach Informationen der «Bild»-Zeitung starb Schäfer im Beisein seiner Ehefrau Isis und der Töchter Stefanie und Regine.

Viele Kölner und Clubverbündete reagierten betroffen auf die Mitteilung. «Ich bin sehr traurig und werde Hans Schäfer für immer als größten Kölner Spieler und tollen Menschen in Erinnerung behalten», teilte der frühere FC-Profi Lukas Podolski via Twitter mit uns postete ein Bild von sich, Schäfer und dem Geißbock. Kölns Vizepräsident Toni Schumacher sagte: «Die FC-Familie verliert mit ihm einen Giganten, der Vorbild für unzählige Fußballer war. Stolz war ich stets darauf, wenn er sagte: Toni, wir beide hätten gut zusammen in eine Mannschaft gepasst.»

Auch Fußball-Legende Uwe Seeler war lange Zeit Mannschaftskamerad von Schäfer. «Er war ein toller Junge, ein doller Kamerad. Als Älterer hat er uns immer aufgebaut und Mut zugesprochen. Er war ein äußerst lustiger Typ. Mit ihm hatten wir immer viel Spaß.»

DFB-Präsident Reinhard Grindel meinte, Schäfer habe nicht nur ein unvergessliches Kapitel Fußballgeschichte geschrieben. «Der erste WM-Titel für den DFB hat das gesamte Nachkriegs-Deutschland verändert. Der Name Hans Schäfer bleibt für immer eng mit dem Wunder von Bern verbunden, er wird uns immer in Erinnerung bleiben», sagte Grindel. «Die Nachricht, dass Hans Schäfer gestorben ist, macht uns alle hier bei der Nationalmannschaft sehr traurig», sagte Bundestrainer Joachim Löw.

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff meinte, ohne die Weltmeister von 1954 hätte der Fußball in Deutschland niemals diese Entwicklung genommen. «Menschen wie Hans Schäfer bleiben nicht nur wegen des gewonnenen WM-Titels in Erinnerung, sondern auch vor allem aufgrund ihres Auftretens und und Wirken außerhalb des Platzes», sagte Bierhoff.

Auch aus der Politik gab es Sympathiebekundungen. «Hans Schäfer war ein Held für mich, für den FC, für unser ganzes Land. Ein toller Typ, bodenständig. Er wird fehlen», twitterte SPD-Parteichef Martin Schulz. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) teilte mit: «Das «Wunder von Bern» hätte es ohne ihn nie gegeben. Und damit auch nicht das Gefühl von Stolz und Selbstbewusstsein, das uns dieses historische Ereignis im Deutschland der Nachkriegszeit gegeben hat.»

Der Ur-Kölner Schäfer wurde am 19. Oktober 1927 im Stadtteil Sülz geboren und wuchs in Köln-Zollstock auf. Dort, beim Verein DJK Rheinland Zollstock, begann seine großartige Fußballer-Karriere mit dem Höhepunkt des Weltmeistertitels am 4. Juli 1954 beim 3:2-Finalerfolg gegen Ungarn im Berner Wankdorf-Stadion.

Schäfer, der wegen seiner großen Nase von Freunden und guten Bekannten «de Knoll» genannt wurde, hatte ein spezielles Markenzeichen: seine Torschüsse. An den seiner Meinung nach schönsten Treffer, erzielt am 14. Juni 1953, erinnerte sich der 39-malige Nationalspieler stets besonders gern zurück. «Das war bei einem B-Länderspiel gegen Spanien in Düsseldorf. Ich habe eine Flanke aus der Luft genommen und in den Winkel gedroschen - der hat das Tornetz zerfetzt und ist hinten wieder rausgekommen.»

Bis zuletzt, solange es ihm gesundheitlich möglich war, nahm Schäfer regen Anteil, war oft Gast bei den Heimpartien seines 1. FC, für den er in 507 Pflichtspielen 304 Tore erzielte. Am 19. Oktober feierte er seinen runden Geburtstag und sagte, nun wolle er auch 105 werden. «Ich habe noch viel vor.» Schäfer war ein echter «Kölscher Jung\'», dessen Beliebtheitsgrad sehr hoch war. Mit dem FC wurde er 1962 und 1964 an der Seite des jungen Wolfgang Overath deutscher Meister.

Schäfer war der erste deutsche Nationalspieler, der an drei WM-Endrunden hintereinander teilnahm (1954, 1958, 1962). In 39 Länderspielen erzielte er 15 Tore. Und er war nie ein Mann des großen Trubels. Viel lieber waren ihm Besuche am Geißbockheim im Kölner Grüngürtel, wenn er dort die Geschäftsstellen-Mitarbeiter begrüßte und immer ansprechbar war, Anekdoten aus seinem an Erfolgen und Ehrungen reichen Fußballer-Leben berichten sollte. Und offen bekannte, dass er seinem FC nahe sein wollte, «bis ich Hundert werde und dann bei einem Glas Kölsch tot an der Theke umfalle», wie er anlässlich seines 75. Geburtstags wissen ließ.

Mit dem FC und dem damaligen Trainer Hennes Weisweiler stieg er 1949 in die Oberliga West auf. Es sollten noch viele Erfolge werden: Westdeutscher Pokalsieger (1953, 1964), Westdeutscher Meister (1954, 1960, 1961, 1962, 1963), deutscher Meister 1962 und 1964, «Fußballer des Jahres» 1963.

Im Notizblock des damaligen Bundestrainers Sepp Herberger stand Schäfer schon lange vor seinem Debüt im Trikot des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), bei dem er am 9. November 1952 in Augsburg gegen die Schweiz zweimal traf. Herberger schätzte den «Mitreißer» Schäfer als einen, der nie aufgab, nie resignierte und seine Mitstreiter immer wieder animierte.






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