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Fast 7.000 Besucher zu den Leipziger Jazztagen erwartet

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Die Jazztage beginnen am Donnerstag in Leipzig – unter dem Motto „Fish’n’Chips“. Damit bekommt das Musikfestival nach Jahren wieder einen Länderschwerpunkt – nämlich Großbritannien. Mehr als 100 Musiker aus dem In- und Ausland spielen an zehn Tagen auf 13 Bühnen. Die Veranstalter erwarten bis zu 7.000 Besucher.

Zum Programm gehören Projekte und Auftragskompositionen, die ausschließlich in Leipzig zu erleben sein werden. So treten Matthew Herbert’s Brexit Bigband, das Vokalconsort Leipzig und Musiker der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig gemeinsam auf.

Zum Auftakt des Festivals wird der Jazznachwuchspreis der Stadt Leipzig verliehen. Die mit 6500 Euro dotierte Auszeichnung geht an den Pianisten und Komponisten Philipp Rumsch (Jahrgang 1994). Er überschreite vermeintliche Stilgrenzen und fusioniere Einflüsse aus Ambient, Minimal Music und Pop, begründete die Jury die Wahl. Der Preis der Marion-Ermer-Stiftung wird bereits zum 22. Male verliehen.

Rumsch besuchte seit 2013 die Jazz-Klavierklasse an der Hochschule für Musik und Theater «Felix Mendelssohn Bartholdy». Seit 2017 studiert er an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig Sound Design und Elektroakustik. Er gehörte 2013 bis 2015 dem Jugend-Jazzorchester Sachsen an.