Franzis Lifehack

Wie ein Glätteisen zum Bügeleisen wird, wie wir weiße Turnschuhe schnell wieder sauber bekommen und wie wir die Haare mit Papier färben können, kein Scherz. Dass alles hören Sie in unseren Lifehacks mit Franzi. Tricks, die das Leben leichter machen und wenig kosten. So mögen wir es am Liebsten.

Wenn Sie noch einen ganzen besonderen Trick haben, lassen Sie es uns wissen.

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#12 Tomaten präzise schneiden

Der heutige Tipp beinhaltet eine Gabel, eine Tomate und spart Zeit und Nerven in der Küche.

Tomaten in gleich große Scheiben schneiden wird oft zur Geduldsprobe und Sauerei, wenn der ganze Tomaten Saft ausläuft.

Mit zwei Gabeln können wir die Tomaten aber einfach fixieren und dann mit einem Messer in gleich große Scheiben schneiden. Am besten die Gabel längs in die Tomate stecken. Sollte diese größer sein, gehen auch zwei Gabeln.

Mit einem Messer zwischen entlang Zähne der Gabel schneiden. Auf diese Weise können wir innerhalb weniger Sekunden gleich große Scheiben schneiden! Ganz einfach. Klappt übrigens auch gut mit einer Gurke.

Und noch ein kleiner Tipp am Rande. Mit einem einfachen Eierschneider können wir auch Bananen mit einem Handgriff in mundgerechte Scheiben schneiden.

#11 Spülmittel sparen

Es soll noch Leute geben, die mit der Hand abwaschen und nicht alles dem Geschirrspüler überlassen. Bei der Handwäsche schäumt regelmäßig das Becken über. Oft nehmen wir nämlich einfach zu viel Spülmittelkonzentrat. Ein Klecks in der Größe der kleinen Fingerspitze, reicht für fünf Liter Abwaschwasser aus. Zu viel Schaum heißt oft auch, dass wir nochmal extra mit klarem Wasser nachspülen und dabei wieder unnötig Wasser verschwenden.

Zwei Tipps:
Besser dosieren geht zum Beispiel mit einer alten Sprühflasche, wie von Fensterputzmittel.

Den Behälter erstmal kräftig ausspülen, einen guten Schuss Spülmittelkonzentrat rein und langsam Wasser einfüllen. Innerhalb von ein Paar Minuten verteilt sich das Konzentrat im Wasser allein.

Sparen geht aber auch mit einer alten Ketchupflasche. Die zum Dosieren – mit der kleinen Öffnung. Hinter der steckt nämlich eine Silikonmembran, die dafür sorgt, dass wir immer nur wenig rote Soße auf dem Teller haben. Dieser Trick hilft auch beim Sparen von Spülmittel.

Genau wie bei der Sprühflasche einen guten Schuss Spülmittel in die Flasche geben, etwa halbvoll mit Wasser füllen und ganz vorsichtig vermischen.

Lohnt sich auch, wenn nur mal ein Topf abzuwaschen ist, oder ne Pfanne. Das Spülmittel kommt dann nur auf die Stellen, wo es gebraucht wird.

#10 Gerüche aus dem Kühlschrank entfernen

Es mieft im Kühlschrank. Der nimmt über die Zeit auch von Lebensmitteln an. Je älter ein Kühlschrank desto mehr kanns dann auch mal riechen. Das ist eigentlich auch ganz normal. Wenn das Problem aber überhandnimmt und sich ein unangenehmer Geruch ausbreitet, sobald die Kühlschranktür auf geht, sollten sie etwas unternehmen.

Eine kleine Schale mit ein paar Esslöffeln frisch gemahlenem Kaffeepulver ist ein Magnet für schlechte Gerüche, denn Kaffee kann unangenehme Gerüche binden. Das Kaffeepulver muss etwa einmal in der Woche erneuert werden und ist dann natürlich nicht mehr zum Trinken geeignet.

Eine ähnliche Wirkung haben auch Backpulver und Natron. Ein kleines Schälchen mit ein paar Löffeln davon, bindet ebenfalls Gerüche und neutralisiert. Beide Stoffe halten etwa einen Monat durch. Dann sollte die Portion im Kühlschrank getauscht werden. 

Grundsätzlich sollte der Kühlschrank auch regelmäßig sauber gemacht werden. Auch hin und wieder Abtauen ist eine gute Idee.

Sollte sich dann doch einmal ein unangenehmer Geruch festsetzen, können Sie diesen mit Natron, Kaffee oder Vanille sowie Kartoffelscheiben, halbierten Äpfeln und Zitronensaft beseitigen.

#9 Tierhaare entfernen

Tierbesitzer werden es kennen. Haare überall. Besonders im Herbst und Winter. Aber auch im Frühjahr, wenn der Fellwechsel ansteht. Ob Katze, Hund oder Kaninchen. Die feinen Haare bleiben gern überall kleben. An Sofas, Kissen, Jacken und Pullovern.

Aber mit diesem simplen Trick sind Sie die Tierhaare schnell los. Auch falls mal wieder unangekündigt Besuch kommt. Geht ratzfatz.

Alles was Sie brauchen ist ein handelsüblicher Putzhandschuh aus Gummi. Sie wissen schon, denn mit den Gumminoppen dran. Die Noppen bewirken nicht nur, dass einem der Teller beim Abwaschen nicht aus der Handflutscht.

Nein, sie halten auch Tier und besonders Katzenhaare gut fest.

Den Handschuh über eine Hand streifen und mit dieser dann die Oberflächen von den Haaren befreien. Mit der anderen Hand die Haare abnehmen und ab in den Mülleimer.

Im Null Komma nichts ist die Couch wieder haar frei.

Probieren Sie es mal aus.

#8 - Badebomben selbst gemacht

Der Wind pfeift um die Häuser. Die Temperaturen sinken gegen Null und dann wird es auch noch so schnell dunkel. Was so gegen die Winterkälte hilft – ein richtig schönes wohltuendes Bad zum Aufwärmen und Entspannen. Gesetz dem Fall, Sie haben eine Badewanne und nicht wie ich, nur eine Dusche.

Noch schöner wird so ein Bad, mit selbst gemachten sprudelnden Badebomben aus rein natürlichen Inhaltsstoffen.

Für die Badebomben brauchen wir Kakaobutter oder Kokosöl, Natron, Speisestärke, Milchpulver – Säuglingsnahrung geht da auch, Zitronensäure, etwas Lebensmittelfarbe in Pulverform, Lieblingsduft als ätherisches Öl.

Kakaobutter oder Kokosöl vorsichtig in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Alle trockenen Zutaten dann in einer größeren Schüssel vermischen – als Natron, Stärke, Milchpulver, Zitronensäure.

Da dann die geschmolzene, handwarme Kakaobutter dazu und gut durchkneten. Die Masse sollte dann eine Konsistenz ähnlich wie Mürbeteig haben. Wenn es zu Klebrig ist, noch ein wenig Natron dazu geben.

Die ätherischen Öle einarbeiten und nochmal gut kneten.

Dann sind die Badebomben auch schon fast fertig. 
Die Masse können wir entweder mit den Händen zu Kugeln formen oder mit einem Nudelholz ausrollen mit kleinen Ausstechförmchen zum Beispiel zu Tannenbäumen oder Rentieren formen. Ist dann auch gleich ein schönes Weihnachtsgeschenk.

Damit die Badebombe dann schön fest ist, einen Tag trocknen lassen, oder für 4 Stunden in den Kühlschrank.


Mengen für 3-5 Badebomben 

  • 45g Kakaobutter oder Kokosöl
  • 100g Natron
  • 10g Stärke
  • 10g Milchpulver (auch Säuglingsnahrung geht)
  • 60g Zitronensäure
  • Farbpulver (Lebensmittelfarbe, Tonerde usw.)
  • Ätherische Öle je nach Belieben

#7 - Fleisch schonend und schnell auftauen

Der Tipp für alle leidenschaftlichen Köche und Köchinnen.

Kennen bestimmt einige: Wir wollen Steaks grillen oder ein Stück Fleisch braten und stellen fest, wir haben vergessen es aus dem Tiefkühler zu nehmen.

Da hält es sich zwar schön lange frisch, aber das Auftauen nimmt meist viel Zeit in Anspruch…

Mit einem wirklich simplen Trick wird das Fleisch aber innerhalb von fünf bis zehn Minuten schonend aufgetaut.

Alles was wir dazu benötigen sind:

  • zwei Metalltöpfe
  • lauwarmes Wasser (maximal 60 Grad)
  • Fleisch (am besten verpackt und in einzelnen Scheiben)

 

Das Fleisch im Gefrierbeutel auf einen umgedrehten Metalltopf legen.

Den zweiten Topf maximal bis zur Hälfte mit lauwarmem Wasser befüllen und oben drauf stellen.

Binnen kurzer Zeit leiten das Metall aus den Töpfen und das lauwarme Wasser die Kälte ab. Ein etwa 1cm dickes Stück Fleisch ist so in etwa fünf Minuten aufgetaut.

Dickere Stückchen brauchen etwas länger, mit dem Finger einfach mal drücken und nachfühlen.

#6 - Kerzen länger brennen lassen

Gerade im Herbst, wenn es draußen kalt und dunkel wird, passt Kerzenlicht wunderbar, um den Abend ausklinken zu lassen. Aber so eine Kerze brennt ziemlich schnell runter. Heißt, wir sind ständig damit beschäftigt neue zu kaufen.

Mit diesem simplen Trick halten Kernen nahezu doppelt so lang durch. Einfach mal für einen Tag in den Tiefkühler legen.

Das Einfrieren des Wachses bewirkt nämlich, dass die Kerze wesentlich langsamer abbrennt. Außerdem gibt es weniger Tropfen und die Kerzen brennen gerade runter.

Auch für die lästigen Wachsreste im Kerzenständer hab ich noch einen Tipp. Den Ständer einfach auch in den Gefrierschrank hauen.

Bei den tiefen Temperaturen zieht sich das Kerzenwachs zusammen und löst sich so von den Flächen des Kerzenständers. Mit einem Löffel oder stumpfen Messer lässt sich das Wachs jetzt einfach raus brechen.

Sollten doch noch Reste am Ständer kleben, können Sie denen mit etwas Essig, Öl und einem Tuch zu Leibe rücken.

Auf weitere kuschelige Abende jetzt in der kalten Jahreszeit.

#5 - Kalkflecken blitzschnell entfernen

Wir sind gründlich, wenn wir nach dem Duschen immer wieder mit dem Abzieher über die Glasscheiben wischen, damit ja keine Tropfen zurück bleiben.

Aber was ist mit den Armaturen und Ablagen im Bad? Die sind ständig Feuchtigkeit ausgesetzt und dann gibt es oft hässliche Kalkflecken.

Dank unserer Hörerin Marry kennen ich jetzt einen ziemlich simplen Trick, wie wir die Flecken wieder los werden.

Zahnpasta!

Einfach die Armatur ordentlich mit Zahnpasta einschmieren. Kurz einwirken lassen und dann mit der Zahnbürste Wegschrubben und anschließend mit einem feuchtem Lappen oder Baumwolltuch abwischen.

Schon blitzt und strahlt es im Bad wieder.

Im Überblick:
Zahnpasta (egal wleche)
Alte Zahnbürste
Wasser
Lappen
Baumwolltuch

Der Vorher-Nachher-Vergleich

#4 - Haare färben mit Krepppapier

Die nächste Kostümparty steht an. Was noch fehlt ist vielleicht eine coole Frisur.
Aber anstatt die Haare dafür extra mit teurer Haarfarbe aus der Drogerie zu färben, können wir unsere Haare auch mit buntem Krepppapier färben. Das klappt am besten bei hellerem bis blondem Haar.


Krepppapier gibt es vielen bunten Farben. Ob blau, grün, pink oder gelb, den Farbwünschen ist fast keine Grenze gesetzt.
Eine Rolle Krepppapier gibt es im Laden schon unter einem Euro.

Das brauchen wir:

  • Krepppapier in der gewünschten Farbe
  • Eine Schere
  • Eine große Schüssel mit lauwarmem Wasser
  • Etwas Alufolie
  • Ein Handtuch
  • Handschuhe zum Haarfärben
  • Föhn, Bürste

Dunkle Sachen und Handschuhe sind wichtig, weil das tropft und färbt ohne Ende. Auf glatten Materialen lässt sich das aber problemlos entfernen.


Je länger die Haare sind desto mehr Krepppapier brauchen wir. Vor dem Färben ein Handtuch um die Schultern legen die Haare gut durchbürsten und dann Strähne für Strähne abteilen. Handschuhe anziehen und dann kanns schon los gehen.

Mit einer Schere das Krepppapier in Streifen schneiden und anschließen ganz kurz in die Schüssel mit warmem Wasser legen. Nur so lang, dass es leicht benetzt ist und dann um die Strähne wickeln. Nach 10-30 Minuten ist das Ergebnis dann schon zu sehen. Je länger die Einwirkzeit desto intensiver das Ergebnis

Kleiner Tipp am Rande: Mit Alufolie umwickelt, wirkt die Farbe stärker ein.

Die Haare anschließend nicht auswaschen, einfach föhnen, stylen und fertig.

Nach ein bis zwei Haarwäschen ist die Farbe auch wieder ausgewaschen.

#3 - Zwiebel schneiden ohne Tränen

Wir sind echt hart im Nehmen. Beim Zwiebelschneiden werden selbst die stärksten Küchenkönige und -königinnen zu Heulsusen. Aber warum eigentlich? Schuld ist der natürliche Schutzmechanismus der Zwiebel. Die Pflanze sondert zwei Stoffe ab, die sie davor schützen, von Mäusen und anderen Tieren angeknabbert zu werden. Zum einen tritt die Aminosäure Alliin aus, zum anderen das Enzym Alliinase. Wenn die beiden Stoffe aufeinandertreffen, geht das Geheule los.

Erster Tipp ist also schon mal, ein richtig scharfes Messer zum Schneiden nehmen, so werden weniger Zellen beschädigt oder zerdrückt.

Im Internet überschlagen sich die Tipps. Hier in der Redaktion hat jeder einen anderen. Drei davon jetzt:

  • Nase zu und durch den Mund atmen, reizt die Geruchsnerven nicht so stark
  • Die Taucherbrille schützt zumindest die Augen vor den aufsteigenden Dämpfen
  • ein Schluck Wasser in den Mund während des Zwiebel schneidens. Warum das oft klappt, ist allerdings bisher nicht geklärt

Außerdem steigen die Dämpfe nach oben. Daher ist es ratsam mit dem Kopf nicht genau über der Zwiebel zu sein. Auch ein offenes Fenster kann für etwas Linderung sorgen.

#2 - Glätt- statt Bügeleisen nutzen

Es geht in den Urlaub. Ob Handgepäck oder Koffer. Wir brauchen den Platz für die ganz wichtigen Dinge. Und was ist nicht so wichtig? Ein Bügeleisen. Oder nehmen Sie eins mit?

Damit die Klamotten trotz Gestopfe im Koffer hinterher wieder schick und glatt aussehen – hier der Tipp:

Nehmen Sie doch einfach ein Glätteisen mit. Gut, das ist jetzt vielleicht eher ein Tipp für die Frauen – aber wir helfen ja gern aus. Obwohl das Glätteisen eigentlich für die Haare bestimmt ist, hat es zwei heiße Flächen, die Sie perfekt als Ersatz-Bügeleisen benutzen können. Hemdkragen richten, geht damit ganz einfach, aber auch Ärmel und Hosenbeine lassen sich damit in die richtige Form bringen.

Reinigen Sie dazu das Glätteisen, damit keine Spuren von Haarpflegemitteln auf dem Stoff landen. Der Trick funktioniert genauso gut mit einem Lockenstab. Achtung: Bleiben Sie mit dem Glätteisen nicht zu lange an einem Punkt der Kleidung, damit diese keinen Schaden nimmt.

Da die Stufen je nach Produkt unterschiedlich heiß sind, gilt ausprobieren. Hier noch mal die Bügelzeichen im Überblick:

  • Stufe 1 entspricht 80 bis 100 Grad
  • Stufe 2 130 bis 165 Grad
  • Stufe 3 160 bis 220 Grad

Bei welcher Stufe das Kleidungsstück gebügelt werden darf, steht auf den kleinen Zettelchen in der Klamotte.

#1 - Turnschuhe wieder weiß bekommen

Sie sehen schön aus, wenn sie neu sind. Aber kaum ein paar Tage getragen sehen weiße Turnschuhe meist schon ziemlich bescheiden aus. Zum Putzen müssen es keine teuren Mittelchen sein. Geht ganz einfach. Mit einer Schüssel Wasser, Spülmittel und Zahnpasta. Am besten eignet sich zum Schrubben eine Zahnbürste. Damit geht’s auch in kleinere Ecken. Erster Schritt: Schnürsenkel rausnehmen. Die dann gern in einer Schüssel mit Spüli und handelsüblichen Backpulver einige Stunden einweichen. Die Zahnbüste in Wasser einweichen und mit Spülmittel so lange die Schuhe schruppen, bis Schaum entsteht. Den dann mit einem Küchentuch abnehmen. Danach zwei Mal das gleiche Spiel mit der Zahnpasta wiederholen. Die Sohle nicht vergessen. Klappt bei Stoffschuhen, aber auch bei Kunstleder. Letzteres bräuchte danach noch Schuhpflege. Die Schnürsenkel durchspülen, trocknen lassen und wieder einfädeln.

Et voilà, schon sollten die Schuhe wieder blitzeblank sein.

Im Überblick:

  • Wasser
  • Spülmittel
  • Backpulver
  • Zahnpasta
  • Zahnbürste
  • Küchentuch und evtl. Schuhpflege