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Frühstück oder kein Frühstück

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Unbelegte Brötchen und Heißgetränke sind noch kein Frühstück - zumindest aus steuerrechtlicher Sicht. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden. In dem verhandelten Fall stellte ein Chef seinen Mitarbeitern kostenlos unbelegte Backwaren und Heißgetränke zur Verfügung.

Das Finanzamt erkannte das als Frühstück an - und damit als Sachwertbezug, der als Teil des Arbeitslohnes versteuert werden muss. Für den Bundesfinanzhof fehlte dafür aber ein Aufstrich oder Belag auf dem Brötchen.

(Bundesfinanzhof, Urteil vom 03.07.2019, Az. VI R 36/17)