Luftqualität hat sich in Leipzig 2019 verbessert

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Die Luftqualität in Leipzig hat sich 2019 verbessert. Das geht aus den Messungen hervor, die das Umweltbundesamt nun vorgestellt hat.

Demnach lag der Jahresmittelwert bei Stickstoffdioxid bei den beiden Hotspot-Messstationen in der Lützner Straße und beim Willy-Brand-Platz bei 34 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Der Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm, dieser Wert wurde 2018 an der Messstation in der Lützner Straße überschritten.

Auch wurde der Feinstaub-Tagesgrenzwert (50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft) an den beiden Stationen (und auch an der Station Leipzig-West) weniger häufig überschritten als noch 2018. In Zahlen: in der Lützner Straße wurden 2019 12 Überschreitungstage festgestellt (2018: 23), Leipzig-Mitte 9 (2018: 12) und Leipzig-West 2 Tage (2018: 4). Erlaubt sind 35 Tage im Jahr, an denen der Grenzwert überschritten werden darf.

Wie uns eine Sprecherin vom sächsischen Umweltamt sagte, handle es sich allerdings um vorläufige Zahlen.