Nach Auseinandersetzung schwer verletzt | Raub – Tatverdächtiger..

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Nach Auseinandersetzung schwer verletzt | Raub Tatverdächtiger gestellt

Nach Auseinandersetzung schwer verletzt

Ort: Leipzig (Gohlis-Süd), Georg-Schumann-Str./Lindenthaler Str., Gaststätte Sachseneck

Zeit: 08.10.2020, gegen 19:00 Uhr

Gestern Abend kam es in der Leipziger Gaststätte Sachseneck zu einer Auseinandersetzung. Zwei Männer betraten gegen 19:00 Uhr die Lokalität und griffen einen Gast (51, männlich, syrischer Staatsangehöriger) mit einem spitzen Gegenstand an, so dass dieser schwere Verletzungen erlitt. Anschließend flüchteten die unbekannten Tatverdächtigen, zu denen folgende Personenbeschreibung vorliegt:

1. Tatverdächtiger

sehr schlanke Gestalt

südländischer Phänotyp

schwarze Jacke mit roten Streifen

weißes T-Shirt

dunkle Hose

2. Tatverdächtiger

schlanke Gestalt

südländischer Phänotyp

schwarze Jacke mit zahlreichen Markenprints

beiger Pullover

Wer hatte zu der Uhrzeit Personen die Lokalität verlassen sehen und kann Angaben zur Abgangsrichtung machen? Wer kann Angaben zur Identität und/oder deren Aufenthaltsort machen. Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig und/oder unter der Telefonnummer (0341) 966 4 6666 entgegen.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes und steht noch am Anfang der Ermittlungen. Die kriminaltechnischen Untersuchungen am Tatort sind aufgenommen. Hintergründe der Tat sind noch unbekannt. Die Ermittlungen dauern an. (mb)

Raub Tatverdächtiger gestellt

Ort: Borna, Deutzener Straße

Zeit: 09.10.2020, gegen 04:40 Uhr

Gegen 04:40 Uhr wurde die Polizei durch Mitarbeiter des Rettungsdienstes in Kenntnis gesetzt, dass ein hilfloser, offensichtlich alkoholisierter Mann (26, deutsch) auf der Deutzener Straße liegt. Ein unbeteiligter Autofahrer (55) fuhr zu diesem Zeitpunkt mit einem VW Kleinbus an der Stelle vorbei. Auf einmal stand der 26-Jährige auf, lief zu dem VW, schlug unvermittelt einen der Außenspiegel ab und flüchtete zunächst. Daraufhin stieg der 55-Jährige aus seinem Fahrzeug, begab sich zu den Rettungssanitätern und bat diese, die Polizei zu rufen. Danach lief er zurück zu seinem Fahrzeug. In diesem Moment kam der 26-Jährige zurück zum Ort, stieß den 55-Jährigen beiseite, setzte sich in den Kleinbus und versuchte das Fahrzeug zu starten. Der 55-Jährige versuchte daraufhin mehrfach den Tatverdächtigen am Losfahren zu hindern, was dieser jedoch mit mehreren Schlägen in Richtung des 55-Jährigen verhinderte und schließlich mit dem den Kleinbus davonfuhr. Mit dem Fahrzeug entfernte er sich in Richtung Deutzen. Die mittlerweile verständigte Polizei fuhr mit mehreren Funkstreifenwagen zum Ort und begann mit den Fahndungsmaßnahmen. Nach einer kurzen Verfolgungsfahrt, bei welcher der Tatverdächtige stellenweise mit etwa 100 km/h durch den Ort fuhr, konnte der verlassene Kleinbus schließlich gegen 06:00 Uhr in Rötha aufgefunden werden. Die Fahrertür stand noch offen. Mittlerweile war die Identität des Flüchtigen bekannt geworden. Daraufhin wurde durch eine Ermittlungsrichterin eine Wohnungsdurchsuchung bei diesem angeordnet. Der Tatverdächtige wurde jedoch nicht in der Wohnung angetroffen. Etwa gegen 06:25 Uhr stellten Polizeibeamte den Tatverdächtigen hinter einem Supermarkt fest. Bei der vorläufigen Festnahme durch die Beamten leistete er heftigen Widerstand. Im Zuge der weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde bei einem Atemalkoholtest ein Wert von 1,2 Promille festgestellt. Zudem gab der junge Mann an, Betäubungsmittel konsumiert zu haben. Außerdem wurde bekannt, dass der Tatverdächtige während seiner Flucht mit dem entwendeten Kleinbus durch ein verschlossenes Eingangstor und über einen Metallzaun gefahren war. An dem Tor entstand dabei ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Der Kleinbus wurde so stark beschädigt, dass ein wirtschaftlicher Totalschaden entstand. Er musste geborgen und abgeschleppt werden. Der 26-Jährige wurde gegen Mittag am heutigen Tage aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Die Polizei ermittelt nun wegen Raubes, Gefährdung des Straßenverkehrs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. (pj)

Quelle: www.polizei.sachsen.de/de/MI_2020_75912.htm