Tatverdächtiger fährt mit Pkw auf Polizeibeamten zu - Schussabgabe..

Zuletzt aktualisiert:

Tatverdächtiger fährt mit Pkw auf Polizeibeamten zu - Schussabgabe | Brand einer Scheune | Verkehrskontrolle mit Folgen

Tatverdächtiger fährt mit Pkw auf Polizeibeamten zu - Schussabgabe

Ort: Leipzig (Stötteritz), Bad Lausick (Stockheim), S 50

Zeit: 23.11.2022, 02:30 Uhr

Letzte Nacht stellte eine Polizeistreife im Straßenverkehr in Leipzig-Stötteritz einen Audi A6 (Fahrer: 28, deutsch) fest, dessen amtliche Kennzeichen nicht an das Fahrzeug gehörten und als gestohlen gemeldet waren. Als die Streife den Audi anhalten wollte, flüchtete der Fahrer. Die Polizeibeamten verfolgten das Fahrzeug über Leipzig-Holzhausen, Störmtal, die Autobahn 38 und Hainichen in Richtung Stockheim. Auf der Staatsstraße 50 hatten weitere alarmierte Polizisten eine Straßensperre mit ihrem Funkstreifenwagen errichtet. Der Audi näherte sich der Sperre mit hoher Geschwindigkeit und versuchte diese zu umfahren. Dabei fuhr er direkt auf einen Polizeibeamten zu. Dieser gab Schüsse aus seiner Dienstpistole ab und konnte nur durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenstoß verhindern. Der 28-Jährige verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich, blieb im Straßengraben liegen und setzte die Flucht zu Fuß fort. Wenig später konnte er aber durch die Einsatzkräfte gefasst werden. Es stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig wurde der 28-Jährige vorläufig festgenommen. Der Tatverdächtige wurde in Folge des Unfalls verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, wo er derzeit polizeilich bewacht wird.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Audi wurden eine Schreckschusswaffe und eine geringe Menge Crystal gefunden. Bei der Überprüfung des Fahrzeuges stellte sich heraus, dass dieses Mitte November in Bad Lausick gestohlen wurde. Die angebrachten Kennzeichen wurden wenige Tage zuvor in Leipzig entwendet. Das Fahrzeug sowie die aufgefundenen Gegenstände wurden durch die Polizei sichergestellt.

Es werden Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, verschiedener Diebstahlsdelikte, eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz geführt.

Brand einer Scheune

Ort: Geithain, Marienstraße

Zeit: 22.11.2022, 16:40 Uhr

Aus bisher unbekannter Ursache kam es gestern auf einem Dreiseitenhof zum Brand einer Scheune. Das Gebäude brannte in der Folge vollständig aus. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Geithain, Borna und Narsdorf löschten die Scheune und konnten ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindern. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden beträgt ersten Schätzungen zufolge etwa 200.000 Euro. Ein Brandursachenermittler kommt am heutigen zum Einsatz. Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Branddeliktes wurden aufgenommen.

Verkehrskontrolle mit Folgen

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Oststraße

Zeit: 22.11.2022, 23:05 Uhr

Gestern Abend kontrollierte ein Streifenteam vom Polizeirevier Leipzig-Südost auf der Oststraße einen britischen Audi A8 mit zwei Insassen (w/m). Die Fahrerin (20, rumänisch) konnte weder ein gültiges Ausweisdokument noch einen Führerschein vorweisen. Bei den weiteren Prüfmaßnahmen stellte sich heraus, dass die 20-Jährige nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die amtlichen Kennzeichen, die sich an dem Pkw befanden, waren als gestohlen gemeldet. Weiterhin stand die Fahrerin untern dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Test schlug positiv auf Amphetamine an. Die Frau wurde im Anschluss zur Blutentnahme und zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf ein Polizeirevier gebracht. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde die 20-Jährige wieder entlassen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Diebstahls, eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie des Fahrens unter Betäubungsmitteln aufgenommen.

Quelle: www.polizei.sachsen.de/de/MI_2022_93657.htm