Untersuchungshaft nach Betäubungsmittelfund / Fahrzeug angezündet..

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Untersuchungshaft nach Betäubungsmittelfund/Fahrzeug angezündet/Vorsicht Betrüger/Mann griff Polizisten und Rettungskräfte an

Kriminalitätsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

Untersuchungshaft nach Betäubungsmittelfund

Ort: Leipzig (Connewitz)

Zeit: 11.02.2019

Am vergangenen Montag erfolgte im Zuge von Ermittlungen zu einem Körperverletzungsdelikt die Vollstreckung eines Durchsuchungsbefehls. Der Beschuldigte (29) wird verdächtigt, im Oktober letzten Jahr gemeinsam mit weiteren Beteiligten einen Mann zusammengeschlagen und erheblich verletzt zu haben. Im innerhalb einer Wohngemeinschaft vom 29-Jährigen genutzten Raum stellten die Ermittler neben für die Anlasstat relevanten Gegenständen zusätzlich Betäubungsmittel und zwei Schreckschusswaffen sicher. Die Menge an Betäubungsmitteln (offenbar Marihuana und Haschisch) betrug dabei rund 2,9 kg und begründete nebst zugleich festgestelltem Bargeld in szenetypischer Stückelung den weiteren Verdacht, der Mann würde unerlaubt und bewaffnet mit Betäubungsmittel handeln (§ 30a BtMG). Aus diesem Grund wurde ihm die vorläufige Festnahme ausgesprochen, nachträglich ein Haftbefehl erwirkt und in Vollzug gesetzt. Einstweilen raucht er also nur noch auf dem Innenhof legale Zigaretten. (Loe)

Zwei Telefonbetrüger festgenommen, Geschädigte gesucht

Ort: Leipzig

Zeit: seit mindestens 2018

Anfang Februar erschien eine ältere Dame auf dem Polizeirevier Werdau (Polizeidirektion Zwickau) und trug vor, sie habe ein angeblicher Rechtsanwalt angerufen. Jener sei im Telefonat äußerst einschüchternd aufgetreten, habe ihr einzureden versucht, verpflichtende Leistungen nicht gezahlt zu haben und daher jetzt Schuldnerin zu sein. Ein darauf gründendes Gerichtsverfahren könne sie nur abwenden, wenn sie einem bestimmten Empfänger in Leipzig per Post Bargeld in vierstelliger Höhe zukommen ließe. Ansonsten würde der um ein Vielfaches höhere Streitwert eben gerichtlich erstritten. Im Rahmen der dann weiter durch Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Leipzig geführten Ermittlungen konnte erhoben werden, dass mutmaßlich mehrere Personen in diese Betrugsmasche involviert waren. Bislang sind sieben Fälle aktenkundig, wobei es fünfmal zu Übersendung und Empfang von Geld kam. Vermutlich waren die Tatverdächtigen allerdings seit einiger Zeit tagtäglich damit befasst, ältere Personen im Bundesgebiet derart um ihr Geld zu bringen. Am gestrigen Donnerstag klickten für einen Deutschen (21) und einen Syrer (20) die Handschellen. Sie wurden heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig vorgeführt, welcher Haftbefehle erließ und in Vollzug setzte. Der Tatvorwurf lautet dabei auf besonders schwere Erpressung und gewerbsmäßigen Betrug.

Die Leipziger Polizei warnt vor derartigen betrügerischen Anrufen (Enkeltrick in all seinen Formen, falsche Polizisten mit im Telefondisplay ersichtlichen/übermittelten Rufnummern wie 0341-110, Gewinnspielversprechen mit Vorauszahlungsforderung, angebliche gegen Geldleistung zur Verfolgungsbeendigung bereite Rechts- oder Staatsanwälte insbesondere aus dem Ausland etc.) und rät Betroffenen dringend, damit verknüpften Geldforderungen, PIN- oder sonstigen Datenabfragen keinesfalls nachzukommen. Telefonischen Forderungen ist generell mit gesundem Misstrauen zu begegnen. Polizei, Justiz, Rechtsanwälte, seriöse Firmen und aufrichtige Verwandte setzen niemanden derart unter Druck, sondern sprechen persönlich vor, halten sich an gesetzliche Fristen, wählen vorzugsweise den Schriftweg und können sich ggf. nachvollziehbar identifizieren. Dies eröffnet Betroffenen Kontrollmöglichkeiten, deren Gebrauch zu empfehlen ist insbesondere wenn es um Vermögenswerte geht.

Außerdem wird darum ersucht, dass sich bisher noch unbekannte Geschädigte melden. Wer wurde in den letzten Wochen ebenfalls angerufen und unter der geschilderten bzw. einer ähnlichen Legende aufgefordert, Geld per Post nach Leipzig zu senden? Zeugen/Geschädigte wenden sich bitte an die Kriminalpolizei Leipzig, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. 0341 - 9664 6666 oder an jede andere Polizeidienststelle. (Loe)

Dringend Zeugen gesucht (m. d. B. u. V.)

Ort: Leipzig (Engelsdorf), Riesaer Straße (an der Haltestelle Paunsdorf-Straßenbahnhof)

Zeit: 04.02.2019, gegen 21:50 Uhr

In der Vorwoche (Montagabend) ereignete sich eine Straftat zum Nachteil einer jungen Frau. Die 26-Jährige befand sich nach der Arbeit auf dem abendlichen Heimweg und verweilte im Lichtkegel einer nahe dem Wartehäuschen befindlichen Laterne an der Haltestelle Paunsdorf-Straßenbahnhof. Unweit von ihr standen zwei Männer, welche etwa 30 Jahre alt und von südländisch-arabischem Äußeren waren. Beide sprachen die Frau zunächst in beleidigender Form (in deutscher Sprache) an, packten sie dann und zerrten sie zu einem angrenzenden, schlecht beleuchteten Areal. Hier kam es unter Gewaltanwendung zu eindeutig sexuell motivierten Handlungen. Als kurz darauf zufällig ein Mitarbeiter der Nahverkehrsbetriebe sichtbar wurde, der das Geschehen nicht bemerkte, ließen die Täter von ihrem Opfer ab und flüchteten.

Nachdem die Polizei am vergangenen Mittwoch von der Tat erfuhr, konnten die Schilderungen der Geschädigten im Laufe der ersten Ermittlungsschritte objektiv untermauert werden. Nunmehr sucht die Kriminalpolizei nach Zeugen, die sich im zeitlich-örtlichen Umfeld der Tat bewegt oder aufgehalten haben insbesondere nach dem Mitarbeiter der Nahverkehrsbetriebe.

Wem sind die beschriebenen Männer aufgefallen? Wer kann deren Kleidung oder Aussehen näher beschreiben? Wem ist ein solches Duo kurz zuvor im Bus, in der Bahn, in der näheren Umgebung des Straßenbahnhofs aufgefallen? Wer kann Angaben machen, wie und woher die beiden Männer zum Ort gelangten bzw. wer hat sie auf der Flucht beobachten können?

Zeugen/Geschädigte wenden sich bitte an die Kriminalpolizei Leipzig, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. 0341 - 9664 6666.

Anmerkung: Medien werden ersucht, die Pressemitteilung nebst Personenbeschreibung einer Veröffentlichung zuzuführen. Die Angaben dies insbesondere mit Blick auf Nutzer von Kommentarspalten und sozialen Netzwerken dienen ausdrücklich nicht der Pauschalisierung oder Bestärkung von Stereotypen, sondern allein der Klärung der Tat. (Loe)

Fahrzeug angezündet

Ort: Leipzig (Zentrum-West), Ferdinand-Lassalle-Straße

Zeit: 15.02.2019, gegen 02:35 Uhr

Der Polizeidirektion Leipzig wurde durch einen Hinweisgeber mitgeteilt, dass ein Fahrzeug brennen würde. Polizei und Feuerwehr waren schnell am Brandort. Das Fahrzeug brannte bereits in voller Ausdehnung. Die Kameraden der Feuerwehr löschten den Brand. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen Suzuki Grand Vitara des 67-jährigen Halters, der nicht angetroffen wurde. Durch die Hitzeeinwirkung wurde der vor dem brennenden Fahrzeug stehende VW Polo der 41-jährigen Halterin und der hinter dem brennenden Fahrzeug stehende VW Golf (ein Firmenfahrzeug) in Mitleidenschaft gezogen. Der Suzuki wurde sichergestellt und wird kriminaltechnisch untersucht. Die Brandursache ist gegenwärtig noch unklar. Die Höhe des Sachschadens steht ebenfalls noch aus. (Vo) 

An der Haltestelle angetanzt - Festnahme

Ort: Leipzig (Zentrum-Nord), Willy-Brandt-Platz

Zeit: 14.02.2019, gegen 21:30 Uhr

Der 29-jährige Geschädigte stand zum Umsteigen an der Zentralhaltestelle und wartete auf seine Bahn, als zwei Personen auf ihn zu kamen und ihn zur Party einladen wollten. Einer der Täter tanzte sich regelrecht an den Körper des Mannes heran, um ihn abzulenken. In dem Moment griff der zweite Täter zunächst unbemerkt in die Hosentasche und stahl die Geldbörse. Auf Grund der inzwischen medial bekannten Antänzer-Masche prüfte der Mann sofort seine Taschen und bemerkte den Diebstahl. Er verfolgte einen der Täter und forderte die Rückgabe des Diebesguts. Auch als dieser versuchte, in eine Straßenbahn zu flüchten, blieb der Geschädigte dran und forderte erneut seine Geldbörse zurück. Von der Hartnäckigkeit überrascht, übergab der Täter diese schließlich, um weiter zu fliehen. Die hinzugerufene Polizei konnte aber einen Tatverdächtigen ergreifen. Es soll sich dabei um den Antänzer handeln. Da der 19-jährige Ägypter bereits zahlreich mit Diebstahlsdelikten und Drogenhandel in Erscheinung getreten war, verfügte die Staatsanwaltschaft die vorläufige Festnahme. (Bal)

Einbruch Physiotherapiepraxis

Ort: Markranstädt (Großlehna), Bahnhofstraße

Zeit: 13.02.2019, gegen 19:00 Uhr 14.02.2019, gegen 08:45 Uhr

Unbekannte Täter rissen ein Fenstergitter aus der Wand und verschafften sich gewaltsam durch das Fenster Zutritt. Der oder die Täter durchsuchten die Räume und hebelten ein Behältnis auf. Es wurde ein niedriger dreistelliger Geldbetrag entwendet. Der Sachschaden liegt im niedrigen vierstelligen Bereich. (Bal)

Drogenhändler aufgeflogen Festnahme

Ort: Leipzig (Kleinzschocher), Dieskaustraße

Zeit: 15.02.2019, gegen 00:15 Uhr

In der Nacht zum Freitag kam die Polizei bei einer Auseinandersetzung in einem Mehrfamilienhaus in Kleinzschocher zum Einsatz. Ein 28-Jähriger hatte eine Wohnungstür eingetreten und es war zu einem Streit im privaten Bereich gekommen. In dieser Wohnung nahmen die Beamten bei der Aufnahme der Strafanzeige einen erheblichen Geruch von Betäubungsmitteln wahr. Es befanden sich verschiedene Sorten illegaler Drogen mit einer Gesamtmenge im mittleren dreistelligen Grammbereich in der Wohnung. Nun wurde der Geschädigte (39) zum Tatverdächtigen. Ihm wird Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde ebenfalls ein nicht zugelassenes Sprengmittel aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft ordnete noch in der Nacht die vorläufige Festnahme an. (Bal)

Vorsicht Betrüger Anrufe von falschen Polizisten

Fall 1

Ort: Leipzig (Gohlis-Nord)

Zeit: 14.02.2019, gegen 10:00 Uhr

Ein männlicher Täter rief die beiden Geschädigten (85, männlich; 81, weiblich) an und gab sich als Polizist des Polizeipräsidiums Leipzig aus. Er erzählte eine Geschichte von einer Diebesbande und erkundigte sich nach Bargeld und Schmuck. Das Ehepaar wurde misstrauisch und verständigte nach dem Telefonat die richtige Polizei.

Fall 2

Ort: Colditz (Sermuth)

Zeit: 14.02.2019, gegen 12:15 Uhr

Im zweiten Fall gab sich der unbekannte Anrufer erneut als Polizeibeamter aus. Er erzählte einer 81-Jährigen die Geschichte von festgenommenen Straftätern. Auch diesmal erkundigte er sich wieder nach Bargeld und Wertsachen. Die Dame wurde offensichtlich misstrauisch, legte auf und rief die Polizei. Die Beamten lobten das Verhalten und übergaben ihr nach Aufnahme der Anzeige noch Infomaterial zum Schutz vor Betrügern.

Die Polizei rät, bei unglaubwürdigen Anrufen von vermeintlichen Polizisten die Dienststelle und den Namen zu erfragen. Mit der richtigen Nummer der Dienststelle aus dem Telefonbuch oder dem Internet kann man dann zurückrufen und sich verbinden lassen. Geben Sie keine Kontodaten oder persönliche Informationen telefonisch an Personen weiter, die Sie nicht kennen. Im Zweifel hilft Ihnen die nächste Polizeidienststelle weiter. (Bal)

Haftbefehl wegen Drogenhandel

Ort: Leipzig (Volkmarsdorf)

Zeit: 14.02.2019, gegen 07:00 Uhr

Die Kriminalpolizei ermittelte bereits seit September letzten Jahres wegen zahlreichen Fahrraddiebstählen und gewebsmäßiger Hehlerei. Nach erfolgreicher Ermittlungsarbeit beantragte die Staatsanwaltschaft Leipzig einen Durchsuchungsbeschluss für eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, welcher am Donnerstag vollstreckt wurde. Die Beamten fanden in den Räumen neben mehreren gestohlenen Fahrrädern auch Betäubungsmittel. Daraufhin kam ein Drogenspürhund zum Einsatz, der weitere illegale Drogen aufspürte. Insgesamt konnte eine Menge im oberen zweistelligen Grammbereich beschlagnahmt werden. Ebenfalls wurden verschiedene Schuss- und Stichwaffen in der Wohnung aufgefunden und beschlagnahmt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig wurde gegen einen 62-jährigen Iraner Haftbefehl erlassen. Am heutigen Tag erfolgte die Überführung in eine Justizvollzugsanstalt. (Bal)

Terrassentür aufgehebelt

Ort: Leipzig (Grünau-Siedlung)

Zeit: 14.02.2019, zwischen 10:15 Uhr und 11:50 Uhr

Mittels Aufhebeln der Terrassentür konnte ungebetener Besuch ins Einfamilienhaus eindringen. Der Einbrecher durchsuchte alle Zimmer sowie das Mobiliar. Mit diversem Schmuck in Höhe einer niedrigen vierstelligen Summe suchte er anschließend das Weite. Das geschädigte Ehepaar stellte beim Nachhausekommen zunächst die offene Tür, danach das durchwühlte Haus fest und verständigte die Polizei. Zur Höhe des Sachschadens liegen bisher noch keine Angaben vor. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Werkzeuge aus Keller entwendet

Ort: Leipzig (Grünau), Ringstraße

Zeit: 14.02.2019, zwischen 07:30 Uhr und 13:00 Uhr

Ein Hausbewohner eines Mehrfamilienhauses betrat morgens seinen Keller, holte ein Werkzeug und verließ dann bis zum Mittag das Haus. Als er zurückkehrte, fand er seine Kellerbox offen stehend vor. Ein unbekannter Täter hatte seine drei Schlösser geknackt und den Riegel abgesägt. Zudem wurde das Fahrradschloss durchgeschnitten. Gestohlen hatte der Einbrecher vier verschiedene Werkzeuge - zwei Bohrmaschinen, eine Kreissäge sowie eine Kombimaschine - im Wert von knapp 500 Euro. Der Geschädigte erstattete sofort Anzeige. Kripobeamte ermitteln wegen des besonders schweren Diebstahls. (Hö)

Mann griff Polizisten und Rettungskräfte an

Ort: Leipzig (Reudnitz), Täubchenweg

Zeit: 14.02.2019, gegen 17:00 Uhr

Ein 12-jähriger Junge meldete gestern Nachmittag der Polizei über Notruf, dass ein betrunkener Mann auf dem Parkplatz vor einem Einkaufsmarkt Kinder anpöbelt und angedroht hatte, sie zu schlagen. Des Weiteren habe dieser gegen abgestellte Fahrräder getreten. Sofort fuhren Polizeibeamte zum Tatort. Dort lag der beschriebene Mann bewusstlos auf einem erhöhten Beet. Die Beamten nahmen Alkoholgeruch wahr. Sie leisteten Erste Hilfe und verständigten das Rettungswesen. Als der Mann wieder zu sich kam und Mitarbeiter des Rettungsdienstes am Ereignisort waren, schlug dieser sofort in Richtung eines Beamten. Dieser konnte den Schlag abfangen. Danach wurde der 40-jährige Leipziger, der seinen Ausweis auf Verlangen herausgegeben hatte, durch die Polizisten mit Handfessel fixiert und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Während aller Maßnahmen bespuckte der Festgenommene sowohl die Rettungskräfte als auch die Gesetzeshüter und gebärdete sich verbal äußerst aggressiv und ausfällig gegenüber seinen Helfern. Im Krankenhaus wurde dann festgestellt, dass der 40-Jährige 2,67 Promille intus hatte. Er hat sich wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten. (Hö)

Landkreis Leipzig

Autofahrer fuhr auf Polizisten zu

Ort: Borna, Leipziger Straße/Scheunenstraße

Zeit: 15.02.2019, gegen 00:20 Uhr

Im Rahmen der Verkehrsüberwachung führten Polizeibeamte vom 14.02.2019, gegen 23:00 Uhr bis 15.02.2019, gegen 01:30 Uhr Geschwindigkeitskontrollen auf der Leipziger Straße (B 93)/Scheunenstraße durch und dabei erkennbar anhand reflektierender gelber Warnjacken, einem Anhaltestab und einer Taschenlampe. Kurz vor Mitternacht befuhr ein dunkler Kleinwagen mit eingeschalteten Nebelscheinwerfern die Leipziger Straße und nutzte die rechte Fahrspur. Der anhaltende Beamte entschloss sich, das Fahrzeug einer Kontrolle zu unterziehen und stellte sich hierzu auf die Mitte beider stadteinwärts führenden Fahrstreifen. Der Autofahrer jedoch ignorierte die Zeichen und Weisungen des Polizisten. Anstatt seine Geschwindigkeit zu verringern und dann anzuhalten, fuhr er weiter auf den Beamten zu. Dieser musste zur Seite springen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Kurz vor dem Gesetzeshüter zog der Fahrzeugführer eines Renault Clio nach links auf die Gegenfahrbahn und fuhr einfach weiter. Die kontrollierenden Beamten hatten jedoch das amtliche Kennzeichen und konnten nach Überprüfung dessen den Halter, einen 56-Jährigen, ermitteln. Sofort fuhren Beamte zur Wohnanschrift des Gesuchten. Vor dem Haus stand das gesuchte Fahrzeug. Wenig später bemerkten sie einen Mann, der auf dem Grundstück in einem Schuppen stand, sich gerade eine Zigarette angezündet und ein Bier eingegossen hatte. Die Polizisten stellten sich vor, konfrontierten ihn mit dem Sachverhalt und forderten seinen Personalausweis, welchen er jedoch nur nach mehrfacher Aufforderung herausgab. Der 56-Jährige gab an, die gesamte Zeit zuhause gewesen und nicht gefahren zu sein, was ihm die Gesetzeshüter widerlegten, da die Motorhaube seines Renaults noch warm war. Letztendlich stellte sich heraus, dass der Mann keinen Führerschein hat und unter Alkoholeinfluss (1,46 Promille) stand, weswegen er nicht zugab, mit dem Auto unterwegs gewesen zu sein. Gegen ihn wird nun strafrechtlich ermittelt. (Hö)

Landkreis Leipzig

Fahrzeuge angezündet

Ort: Wurzen, Theodor-Körner-Straße/Kutusowstraße

Zeit: 15.02.2019, 02:40 Uhr

Ein 36-jähriger Mann und eine 21-jährige Frau fuhren mit ihrem Fahrzeug die Theodor-Körner-Straße entlang, als sie einen Feuerschein bemerkten. Sie sahen einen Mercedes auf der linken Seite und gegenüber auf der anderen Seite einen VW Crafter brennen. Sie informierten zunächst die Rettungsleitstelle und danach die Polizei. Die Freiwillige Feuerwehr Wurzen war mit zehn Kameraden und zwei Löschfahrzeugen schnell vor Ort. Beide Fahrzeuge brannten allerdings schon in voller Ausdehnung. Durch die Hitzeeinwirkung wurde auch die Fassade der angrenzenden Wohnhäuser in Mitleidenschaft gezogen. Ein Fensterrahmen war verschmort, eine Fensterscheibe sowie ein Plastikschild beschädigt. Die 58-jährige Halterin des Mercedes war vor Ort. Der VW Crafter ist ein Firmenwagen. Nach den ersten Ermittlungen vor Ort und der Spurensuche und -sicherung geht die Polizei mit hoher Wahrscheinlichkeit von Brandstiftung aus. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Es erfolgen durch die Brandursachenermittler weitere Untersuchungen zur genauen Brandursache. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus. (Vo)

Verkehrsgeschehen

Stadtgebiet Leipzig

 

Verkehrsunfall Zeugen gesucht

Ort: Leipzig (Eutritzsch), Essener Straße

Zeit: 08.02.2019, gegen 09:45 Uhr

Eine 37-jährige Radfahrerin befuhr die Essener Straße in westlicher Richtung. Unter der Eisenbahnbrücke im Bereich der dortigen Baustellen wird der Verkehr einspurig per Ampel geregelt. Hier wurde die Radfahrerin von einem Pkw überholt. Das Fahrzeug fuhr zu nah heran und streifte die Frau seitlich. Sie wurde dabei leicht verletzt. Der Pkw-Fahrer hielt kurz an, fuhr dann aber weiter, ohne sich nach den Unfallfolgen zu erkundigen und seine Personalien preiszugeben.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem Sachverhalt geben können. Diese werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13 in 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2910 zu wenden.Insbesondere werden Informationen zum Unfallhergang und zum beteiligten Pkw (amtliches Kennzeichen, Typ, Farbe usw.) benötigt. (Bal)

Fahrradfahrer kollidierten

Ort: Leipzig (Zentrum), Friedrich-Ebert-Straße

Zeit: 14.02.2019, gegen 13:45 Uhr

Zwei Fahrradfahrer (w./m.; beide 33) passierten, aus der Manetstraße kommend, den Fußgängerüberweg über die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Johannapark. Als beide über den Überweg gefahren waren und die 33-Jährige nach rechts auf den Radweg abbiegen wollte, übersah sie den neben ihr fahrenden. Beide kollidierten und stürzten, wobei sich die Frau im Gesicht verletzte und ambulant behandelt werden musste. Zum Sachschaden liegen derzeit keine Angaben vor. (Hö)

Fahrgast leicht verletzt

Ort: Leipzig (Zentrum), Dresdner Straße

Zeit: 14.02.2019, gegen 14:30 Uhr

Die Fahrerin (23) eines Mercedes Vito war auf der Dresdner Straße stadteinwärts unterwegs. Aufgrund einer Fahrbahnverengung durch ordnungsgemäß parkende Fahrzeuge in Höhe eines Einkaufsmarktes geriet sie auf die Straßenbahngleise, so dass der Fahrer (50) einer Bahn der Linie 4 eine Notbremsung durchführen musste, um einen Zusammenprall zu verhindern. Aufgrund dieser stürzte in der Bahn ein Fahrgast (20), da der Griff, an welchem er sich oben festgehalten hatte, riss. Dabei verletzte er sich leicht an einem Bein und an einer Hüfte, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung. (Hö)

Schlamperei!

Ort: Leipzig, B 2, Maximilianallee

Zeit: 14.02.2019, gegen 10:40 Uhr

Aufgrund fehlender Ladungssicherung verlor vermutlich ein offener Transporter oder ein Lkw eine über 3 m lange Abzugsschiene. Dieser Gegenstand lag auf der B 2 in stadteinwärtige Richtung auf der Fahrbahn. Ein 54-jähriger Fahrer eines Kleinlastwagens sah diesen Gegenstand zu spät und fuhr über diesen. Es gab einen Schlag gegen den Unterboden des Fahrzeuges. Der 54-Jährige fuhr auf dem Seitenstreifen und musste feststellen, dass die Ölwanne des Transporters aufgerissen war und Öl herauslief. Auf der Fahrbahn befand sich über mehrere Meter eine lange Ölspur. Die Polizei wurde informiert. Die Kameraden der Feuerwehr, banden das Öl ab und beseitigten komplett die Ölspur. Während dessen meldete sich ein Fahrer eines Pkw, der ebenfalls über diesen Gegenstand gefahren war und Sachschaden am Fahrzeug davontrug. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus. Die Verkehrspolizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Transporter/Lkw geben können, der gegen 10:40 Uhr am Donnerstag stadteinwärts auf der Maximilianallee fuhr und bei dem Gegenstände aus dem Heck ragten. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2851 (tagsüber) sonst 255 - 2910. (Vo)

Landkreis Leipzig

Beim Linksabbiegen nicht aufgepasst …

Ort: Wurzen,

Zeit: 14.02.2019, gegen 13:45 Uhr

… hatte gestern der Fahrer (84) eines Ford Focus. Als er von der Friedrich-Engels-Straße nach links auf den Wettiner Platz abbiegen wollte, beachtete er eine entgegenkommende Radfahrerin (53) nicht. Der Autofahrer stieß mit der Fahrradfahrerin zusammen. Diese stürzte und zog sich dabei Verletzungen zu, so dass ein Notarzt zum Unfallort gerufen werden musste. An Auto und Rad entstand ein geringer Sachschaden in Höhe von etwa 230 Euro. Der Autofahrer hat sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten. (Hö)

Sonstiges

Tragischer Unfall

 

Ort: Leipzig (Zentrum), Dittrichring

Zeit: 14.02.2019, gegen 15:00 Uhr

Am Donnerstagnachmittag wollte ein Galerist (42) ein Bild aufhängen und stellte dazu eine Leiter auf. Beim Aufhängen des schweren Bildes fiel der Mann etwa drei Meter tief von der Leiter. Der 42-Jährige zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu. Mitarbeiter leisteten Erste Hilfe und verständigten das Rettungswesen. Mit einem Rettungswagen wurde der Schwerverletzte in eine Klinik gebracht. Auch die Polizei sowie die Landesdirektion Sachsen, Abteilung Arbeitsschutz, erhielten Kenntnis vom Unfall in der Galerie. Kripobeamte nahmen den Unfall auf. (Hö)

 

 

Quelle: www.polizei.sachsen.de/de/MI_2019_62543.htm