• Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler belegt in Turku Rang zwei. Foto: Roni Rekomaa/Lehtikuva

  • Hat nach vier vergeblichen Anläufen die WM-Norm für Doha geknackt: Diskuswerffer Christoph Harting. Foto: Soeren Stache

Zweite Plätze für Röhler und Christoph Harting in Turku

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Turku (dpa) - Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler ist beim Leichtathletik-Meeting in Turku Zweiter geworden und hat seinen dritten Sieg in der WM-Saison klar verpasst.

Mit 86,33 Metern musste sich der 27-Jährige aus Jena wie im Vorjahr aber nur dem Esten Magnus Kirt geschlagen geben. Der EM-Dritte von 2018 in Berlin gewann mit starken 88,32 Metern. Dritter wurde London-Olympiasieger Keshorn Walcott aus Trinidad und Tobago mit 86,09 Metern. Röhler hatte in diesem Jahr schon in Nanjing und bei seinem Heimspiel in Jena gewonnen.

Nach vier vergeblichen Anläufen hat Diskuswurf-Olympiasieger Christoph Harting die WM-Norm für Doha (65,00 Meter) gepackt. Der 29 Jahre alte Berliner schleuderte die Zwei-Kilo-Scheibe 66,01 Meter weit und musste sich nur dem Jamaikaner Fedrick Dacres (66,74 Meter) geschlagen geben. Top-Favorit Daniel Stahl schied nach drei Fehlversuchen überraschend aus. Schwacher Trost: Mit 70,56 Metern führt der Schwede die Jahresweltbestenliste weiter an.

Der Sieger des Speerwerfens bei den traditionsreichen Paavo-Nurmi- Games hätte einen originellen Preis gewonnen: eine kleine Insel vor der Küste der südwestfinnischen Stadt Turku. Aber nur unter einer Bedingung: Er hätte den 20 Jahre alten finnischen Landesrekord von Aki Parviainen (93,09 Meter) übertreffen müssen. Röhlers persönliche Bestleistung steht bei 93,90 Metern.