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10-Punkte-Plan gegen Lebensmittel-Betrüger

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Bund und Länder ziehen Konse­quenzen aus dem Pferde­fleisch-Skandal. Geprüft werden sollen höhere Strafen bei Etiket­ten­schwindel und schär­fere Vorgaben für die Eigen­kon­trollen der Unter­nehmen. Geplant sind außerdem zusätz­liche Tests von Fleisch­pro­dukten und eine zentrale Internet-Seite mit Infor­ma­tionen über Produkt-Rückrufe. Einen entspre­chenden Aktions-Plan hat Bundes­ver­brau­cher­mi­nis­terin Aigner heute in Berlin vorge­legt. Das sächsi­sche Sozial­mi­nis­te­rium teilte heute mit, es habe noch keine Hinweise zu falsch dekla­rierten Speisen. Mehrere Proben würden derzeit bei der Landes­un­ter­su­chungs­an­stalt unter­sucht. Ergeb­nisse liegen aber noch nicht vor, so ein Sprecher.Neben Tiefkühl-Produkten waren geringe Mengen Pferde­fleisch auch in Dönern in Leipzig entdeckt worden. RTL-Fernseh­re­porter hatten unter anderem zehn Imbiss­läden in Leipzig getestet und das Fleisch dann unter­su­chen lassen.