10.000 Menschen laufen in Leipzig für Demokratie und gegen Rechtsextremismus
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Rund 10.000 Menschen aus 250 Vereinen haben sich in Leipzig am Sonntag an der Demonstration des Bündnisses „Hand in Hand für Demokratie und Menschenrechte“ beteiligt. Die Teilnehmer wollten ein Zeichen gegen Extremismus setzen und zum Wählen animieren.
Laut Polizei seien Kundgebung und Demo von 270 Beamten abgesichert worden. Es habe nur kleinere Zwischenfälle gegeben. Zum Beispiel eine versuchte Körperverletzung gegen einen Internet-Streamer, der dem politisch rechten Spektrum zuzuordnen sei, so ein Polizeisprecher. Außerdem seien den Teilnehmern aus einer Straßenbahn verfassungsfeindliche Gesten gezeigt worden.
An einer ähnlichen Großdemonstration in Dresden beteiligten sich am Sonntag geschätzt rund 11.000 Menschen.