119 kranke Hunde aus Horror-Grundstück bei Leipzig befreit
Tierschützer haben aus einem eingezäunten, verwilderten Grundstück westlich von Leipzig (bei Badlauchstädt) rund 119 Hunde geholt. Die Tiere hätten sich in einem schrecklichen Zustand befunden, seien stark abgemagert und teils krank gewesen. Darüber berichtet das Leipziger Tierheim, das mehrere gerettete Hunde aufgenommen habe. Das Gelände sei stark verschmutzt gewesen, überall hätte es nach Kot gerochen. Gegen die Halterin wird nun wegen Verstößen gegens Tierschutzgesetz ermittelt.
Die Befreiung sei eine gemeinsame Aktion verschiedener Tierschutzvereine aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt gewesen - unter Leitung des Deutschen Tierschutzbundes. Sie sprechen von „grauenvollen Umständen“. Die Tiere seien in improvisierten Zwingern, Fahrzeugen wie Wohn- und Bauwagen oder Erdhöhlen untergebracht gewesen. „Alles stark verschmutzt, der Geruch von Kot überwältigend.“
Viele Tiere seien vermutlich auch dort geboren worden. Sie hätten keine Leine gekannt und ängstlich auf Fremde reagiert. Dementsprechend lange dauerten Bergung und Abtransport. Wer das Leipziger Tierheim übrigens unterstützen möchte, kann das per Spende über diesen Link hier tun.