24-Jähriger muss nach Messerattacke in Straßenbahn in Psychatrie
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Im Prozess um eine Messerattacke in einer Straßenbahn hat das Landgericht den Angeklagten vom Vorwurf des versuchten Totschlags freigesprochen. Allerdings ordneten die Richter die Unterbringung in einer Psychatrie für den 24-Jährigen an. Hintergrund ist ein psychatrisches Gutachten, wonach Christopher R. minderbegabt ist und an einer Verhaltensstörung leidet. Er gilt damit als schuldunfähig. Der junge Mann hatte im vergangenen Oktober grundlos einen Fahrgast in der Linie 1 angegriffen und ihn mit einem Messer schwer verletzt. Er nahm das Urteil geschockt auf. Die Verteidigung kann nun innerhalb einer Woche in Revision gehen.