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24-Jähriger soll eigenen Sohn zu Tode geschüttelt haben

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Nach dem Tod seines Sohnes muss sich heute ein 24-jähriger Leipziger vor dem Landge­richt verant­worten. Der Mann soll im Dezember letzten Jahres sein Kind so schwer verletzt haben, dass es wenige Tage später im Kranken­haus starb. Erst wenige Wochen vor der Tat war der junge Mann mit seiner Freundin in Gohlis-Nord zusam­men­ge­zogen. Er ging arbeiten, sie kümmerte sich zu Hause liebe­voll um den zweiein­halb Monate alten Sohn. Der 24-Jährige soll eifer­süchtig auf das Kind gewesen sein. Als die Mutter einkaufen war, packte er den Kleinen und schüt­telte ihn massiv, so die Anklage. Der Mann gilt als gemin­dert intel­li­gent, könne seine Emotionen deshalb nur einge­schränkt steuern. Mit einem Urteil wird noch in diesem Monat gerechnet.