- Die Demonstranten haben sich auf dem Augustusplatz versammelt.
- Einige haben Flaggen mitgebracht, die mit dem Gedanken der Demo nichts zu tun haben.
7.000 Demonstranten bei „Gen Z regelt“ in Leipzig - am Ende randalierten 250 auf der Karli
Zunächst 2.500 Menschen hatten sich nach dem Aufruf von „Gen Z regelt“ am Samstagnachmittag gegen 14 Uhr auf dem Augustusplatz versammelt. Die Zahl basierte auf einer Schätzung der Polizei, wie unser Reporter vor Ort gegen 14 Uhr berichtete.
Die Demo war von 14 bis 17 Uhr angemeldet. Die geplante Route führte vom Augustusplatz (Gewandhausseite) über die Mittelfahrbahn des Innenstadtrings im Uhrzeigersinn zum Richard-Wagner-Platz und weiter über Brühl und Goethestraße zurück zum Augustusplatz.
Protestiert wurde wie in Frankreich und Italien gegen zu wenige Investitionen in marode Schulen und Kürzungen im Sozialbereich. Außerdem gegen die Pläne zur Einführung der Wehrpflicht und in Leipzig speziell noch gegen die Ansiedlung verschiedener Rüstungsfirmen.
UPDATE 20.35 Uhr:
Laut Polizei lösten sich kurz vor Demo-Ende mehrere Gruppen und zogen Richtung Süden. „Aus einer Gruppierung von circa 250 Personen heraus, wurden Gegenstände, unter anderem Baustelleneinrichtungen und Straßenschilder, auf die Karl-Liebknecht-Straße geworfen. Weiterhin wurde Pyrotechnik gezündet und die Scheiben von Haltestellen eingeworfen“, heißt es in einer abschließenden Meldung. „Einsatzkräfte der Polizei hinderten die Menschen an weiteren Straftaten. aktuell finden aktuell noch strafprozessuale Maßnahmen statt.“ Weitere Auskünfte dazu seien aktuell noch nicht möglich.
UPDATE 18.31 Uhr:
Nach Versammlungsende zogen noch einige Personen randalierend durch Connewitz. Größere Schäden blieben aber bisher aus. Außerdem berichten Augenzeugen, dass die Polizei Pfefferspray eingesetzt haben soll, um eine größere Gruppe davon abzuhalten, in die Innenstadt vorzudringen.
UPDATE 17.15 Uhr:
Die Polizei zieht ein positives Fazit vom Versammlungsgeschehen. Wegen der Massen habe die Demo-Route beim Brühl wegen einer Baustelle und der großen Teilnehmerzahl leicht geändert werden müssen, aber alles sei friedlich geblieben. Man werde jetzt im Stadtgebiet aber weiter Präsenz zeigen und für Sicherheit sorgen, so Polizeisprecher Olaf Hoppe.
UPDATE 16.45 Uhr:
An der Demo beteiligt haben sich letztlich etwa 7.000 Menschen, wie die Polizei später auf Nachfrage mitteilte. In der Menge sei immer wieder Pyrotechnik gezündet worden und es habe mehrfach verbotene Vermummungen gegeben. Bisher sei aber alles weitestgehend friedlich geblieben, so Polizeisprecher Olaf Hoppe.





