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26-Jähriger wegen Computerbetrugs vorm Landgericht Leipzig

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Er soll im Internet Bankdaten ausgespäht und mit fremden Kontodaten für Zehntausende Euro online eingekauft haben. Wegen Computerbetrugs steht ein 26-Jähriger ab heute vor dem Landgericht. Laut Staatsanwaltschaft hat der Beschuldigte einen Schaden von etwa 60 000 Euro verursacht. Insgesamt werden dem 26-Jährigen mehr als 1.400 strafbare Handlungen vorgeworfen. Mit den ausgespähten Daten anderer soll er sich Zugtickets gekauft und Essen bestellet haben. Einige Datensätze soll er auch verkauft haben. Mitte November könnte es in dem Fall ein Urteil geben.

Der Angeklagte sitzt seit Februar in Untersuchungshaft. Im Juni wurde Anklage erhoben. Laut Staatsanwaltschaft soll der Beschuldigte auch von Göttingen aus, seinem Geburtsort, Taten begangen haben. Weil er mindestens eine der Phishing-Mails von Leipzig aus verschickt haben soll, muss er sich nun vor dem Landgericht in der Messestadt verantworten.