27-Jähriger wollte Lebensgefährtin umbringen – Prozessauftakt am Landgericht
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Er soll das Wohnhaus seiner ehemaligen Lebensgefährtin angezündet haben, um sie umzubringen. Deshalb muss sich ein 26-Jähriger ab dem Vormittag vor dem Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord vor. Seit der Trennung soll Christopher B. seine ehemalige Freundin mehrfach geschlagen haben. In der Nacht zum 12. Juni 2011 tickte er dann scheinbar völlig aus. Laut Anklage zündete er in dem Haus, in dem die Frau wohnte, eine abgelegte Matratze an. Das Feuer griff auf das gesamte Gebäude über. Elf Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Einige erlitten Rauchgasvergiftungen. Durch Zeugenhinweise war die Polizei dem 26-Jährigen auf die Spur gekommen. Er sitzt in Untersuchungshaft.