3.000 Tonnen schwerer Koloss legt los im Tagebau Reichwalde
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Die Fördertechnik im Tagebau Reichwalde ist wieder komplett. Seit heute legt ein Schaufelradbagger die Erdschichte über dem Kohleflöz frei. Bislang hat das die Förderbrücke F 60 übernommen. Die Braunkohle im neuen Abbaugebiet lagert aber tiefer, so dass die Spezialtechnik eingesetzt werden muss. Der Bagger – er wiegt fast 3.000 Tonnen - wurde vor gut zwei Jahren aus Nochten nach Reichwalde umgesetzt und dann umfassend instandgesetzt. Die Baggerschaufeln tragen Schicht für Schicht ab, bis die Kohle zum Vorschein kommt. Der Abraum wird über eine acht Kilometer lange Bandanlage zu einem Absetzer befördert. Diese Maschine bereitet den Boden für die Rekultivierung vor.