34 Jahre nach Mauerfall - Ex-Stasi-Mitarbeiter wegen Mordes angeklagt
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Fast 50 Jahre nachdem an einem Grenzübergang in Berlin ein Mann erschossen wurde, ist nun ein Ex-Stasi-Mitarbeiter aus Leipzig wegen Mordes angeklagt worden. Der 79-Jährige soll den Mann im März 1974 am früheren Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße getötet haben. Das hat die Berliner Staatsanwaltschaft jetzt mitgeteilt.
Erst 2016 habe es den entscheidenden Hinweis zur Identität des Schützen gegeben. Damals sei man von einem Totschlag ausgegangen, der in diesem Fall verjährt wäre. Heute sieht die Staatsanwalt aber das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt. Wenn die Kammer die Anklage zulässt, wird der Fall vor dem Landgericht Berlin verhandelt.
