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38 neue Tempo-30-Zonen für Leipzig bis Ende 2027?

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Diese Forderung dürfte für Diskussionen sorgen: Der Leipziger Umweltbund Ökolöwe verlangt die Einrichtung von fast 38 neuen Tempo-30-Abschnitten im Stadtgebiet von Leipzig. Von den geplanten 65 seien bisher nur 27 umgesetzt worden.

Darum reicht es den Umweltschützern nicht

Immerhin gebe es jetzt seit Kurzem aber in einigen Bereichen neue Tempolimits auf der Lützner-, der Theresien-, der Kurt-Eisner- und der Bernhard-Göring-Straße. Damit folge die Stadt „den beharrlichen Forderungen des Ökolöwen e. V: und setzt weitere Vorgaben aus dem Lärmaktionsplan um“, heißt es in einer Mitteilung des Ökolöwen.

„Vier Rennstrecken weniger - vier Straßen sicherer und leiser in Leipzig. Das ist ein Erfolg für die Menschen, die dort leben“, so Matthias Uhlig, verkehrspolitischer Sprecher des Umweltbundes. Auf allen vier Straßen sinke der Verkehrlärm nun spürbar und Kinder anliegender Straße kämen sicherer zum Unterricht. „Denn Tempo 30 dämpft nachweislich effektiv und kostengünstig den Verkehrslärm und erhöht die Sicherheit für alle.“

Doch das reiche nicht: „Ruhige Straßen, auf denen alle sicher unterwegs sind - das brauchen wir überall in Leipzig“, so Uhlig weiter. Deshalb appelliert er an die Leipziger Stadtverwaltung: „Wenn sie in diesem Tempo weitermacht, kann sie ihr Versprechen noch einhalten: Bis Ende 2027 müssen alle restlichen Schilder stehen“, so seine Forderung.