42 Bürgermeisterwahlen gehen in zweite Runde
Neben der Landeshauptstadt Dresden muss in 41 weiteren sächsischen Städten und Gemeinden ein zweiter Wahlgang über die Besetzung der Bürgermeisterposten entscheiden. Dagegen erreichten bei den Bürgermeisterwahlen am Sonntag in 181 Gemeinden Bewerber bereits im ersten Anlauf die erforderliche absolute Mehrheit, wie das statistische Landesamt in Kamenz mitteilte. 70 der neu gewählten Bürgermeister oder Oberbürgermeister wurden von der CDU vorgeschlagen, 5 von der SPD, 4 von der FDP und je einer von Linken, Grünen und der Deutschen Sozialen Union (DSU). 35 weitere wurden von Wählervereinigungen oder Wahlbündnissen nominiert. Außerdem gingen 64 Einzelbewerber erfolgreich ins Rennen. In Mittelsachsen sollen die Wahlberechtigten in acht Kommunen bereits in zwei Wochen endgültig über die Bürgermeisterposten entscheiden. In 33 weiteren sächsischen Kommunen findet der zweite Wahlgang eine Woche später statt. Die Dresdner werden ihr neues Stadtoberhaupt am 5. Juli bestimmen. In allen Fällen entscheidet die einfache Mehrheit. Die ebenfalls am Sonntag abgehaltenen Landratswahlen wurden in allen Kreisen bereits im ersten Durchgang entschieden. Erneut gingen alle Landkreise an die CDU. Aktuelle Informationen zu den Landratswahlen hat das Statistische Landesamt zur Verfügung gestellt.Details zu den Bürgermeisterwahlen sind hier zu finden.