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450 Beschäftigte beteiligen sich in Leipzig an Warnstreiks der IG Metall

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Der Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie ist auch in Leipzig angekommen. Rund 450 Beschäftigte von vier Leipziger Gießereien haben am Montag zeitweise die Arbeit niedergelegt. Auch im Chemnitzer Motorenwerk wurde gestreikt - die Beschäftigten versammelten sich am Mittag zu einer Kundgebung vor dem Werktor.
Die IG Metall will mit den Ausständen Druck in den laufenden Tarifverhandlungen machen. Sie fordert sechs Prozent mehr Geld und einen Teillohnausgleich für Schichtarbeiter, Eltern junger Kinder sowie pflegende Familienangehörige, die ihre Arbeitszeit reduzieren. Zudem will die IG Metall die Arbeitgeber verpflichten, über die Angleichung der Arbeitszeit in Ost und West zu verhandeln.

Die Arbeitgeber haben bislang Lohnzuwächse von zwei Prozent plus eine
Einmalzahlung angeboten und eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten
nach oben verlangt.