50 Kinder wegen Tierbissen am Uniklinik Leipzig behandelt
Rund 50 Kinder sind an der Uniklinik im vergangenen Jahr wegen Tierbissen behandelt worden. Wie die Klinik mitteilte, liegt die Zahl damit auf dem Niveau vom Vorjahr. Dreiviertel der Bissverletzungen gehen auf Hunde und Katzen zurück, die zumeist im eigenen Haushalt leben. Es wurde aber auch Bisse von Wildschweinen, Mardern, Ratten, Meerschweinchen oder auch von einem Pinguin aus dem Zoo behandelt. Der Statistik nach werden Mädchen eher durch Katzen, Jungs eher durch Hunde gebissen. Ein besonderes Infektionsrisiko bestehe bei Bissverletzungen der Hand durch Katzen, warnte die Klinik. Angesichts der Verletzungen wird an Eltern appelliert, Kinder richtig auf den Umgang mit Tieren einzustellen. "Tiere sind keine Spielzeuge. Die Kleinen sollten wissen, wie und wann man sich einem Tier nähert und wann besser nicht", sagte der Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie, Martin Lacher.