55-Jähriger gesteht Steinwürfe auf Thomaskirche
Nachdem in der Silvesternacht einige Scheiben der Thomaskirche mit Steinen eingeworfen wurden, hat die Polizei nun einen Verdächtigen gefasst. Wie uns ein Polizei-Sprecher sagte, hat ein 55-Jähriger am Freitag die Tat gestanden. Weil er gesundheitliche Probleme habe, sei er inzwischen in einer Fachklinik. Wie es von der Kirche heißt, war der mutmaßliche Täter bereits vor der Tat in der Kirche aufgetaucht und habe sich als „Sohn Gottes“ bezeichnet.
Nach Angaben der Thomaskirche wurden unter anderem vier wertvolle Buntglasfenster aus dem 19. Jahrhundert sowie ein Jugendstilfenster zerstört. Die Kirche bezifferten Schaden am Montag auf knapp 18 000 Euro. Es sei noch offen, wann ein Glaser die kaputten Scheiben repariert.
Die Polizei nahm außerdem Ermittlungen zu einem im Internet aufgetauchten Schreiben auf. Darin sei die Thomaskirchen-Pfarrerin Britta Taddiken als „Nazi-Pfarrerin“ beschimpft worden. Taddiken habe Anzeige wegen Beleidigung und Nötigung gestellt. (mit dpa)