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74-Jährige bleibt in Leipziger Straßenbahn stecken und wird mitgeschleift - Klinik

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Wie konnte das bloß passieren? Einen schweren Unfall mit einer Straßenbahn hat es auf der Karl-Liebknecht-Straße in Leipzig-Connewitz gegeben: Eine 74-Jährige habe dort laut Polizei am Donnerstagabend gegen 21.15 Uhr in eine Bahn steigen wollen. Sie habe ihre Hände zwischen die sich schließenden Türen gelegt, damit sie sich wieder öffnen und sie noch einsteigen könne.

Stattdessen blieb sie mit den Händen jedoch in der Tür stecken und musste neben der anfahrenden Bahn herlaufen. Die Rentnerin stürzte letztlich und verletzte sich dabei schwer. Der 52-jährige Bahnfahrer habe seine Fahrt fortgesetzt und sei erst kurze Zeit später durch einen Zeugen auf den Unfall aufmerksam gemacht worden - obwohl er ihn eigentlich selbst durch den vorgeschriebenen Blick in den Spiegel hätte bemerken müssen.

Die Polizei ermittelt deshalb jetzt nicht nur wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung, sondern auch wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort.