Abschaffung der Investitionszulage sorgt weiter für Diskussionen
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Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich geht auf Konfrontationskurs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auf der gestrigen Regionalkonferenz setzte sich der Regierungschef des Freistaates für einen Erhalt der Investitionszulage für die neuen Bundesländer ein – und das trotz klarer Absage der Kanzlerin. Merkel bezeichnete die Zulage für den Aufbau Ost als nicht mehr zeitgemäß, sie soll daher ab 2013 durch eine bundesweite Wirtschaftsförderung ersetzt werden. Tillich konterte, die Investitionszulage sei ein wichtiges und vor allem planbares Instrument für die Unternehmen im Osten und sorge für den nötigen Aufschwung am Arbeitsmarkt. Er werde daher weiter für den Erhalt dieser Regelung kämpfen.