Äpfel auf Südafrika bringen Oberlausitzer Anbauer auf Palme
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Die Apfelernte ist im vollen Gange. Oberlausitzer Anbauer wie Bernhard Stolle aus Schirgiswalde erwarten durchschnittliche bis gute Erträge. Stolle rechnet mit 600 bis 650 Tonnen. Den Großteil der Äpfel setzt der Oberlausitzer über eine Genossenschaft ab. Allerdings ist es immer wieder schwierig, das heimische Obst in den Einkaufsregalen der Supermärkte zu platzieren. "Es ist schon schlimm, dass wir eine alte deutsche Sorte wie James Grieve nicht anbieten können und in vielen Einkaufsmärkten noch Äpfel aus Südafrika liegen", ärgert sich Stolle.
Audio:
Reporter Knut-Michael Kunoth im Gespräch mit Bernhard Stolle
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