AfD für ausnahmslosen Windräder-Abstand und Atomstrom

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Die Sachsen-AfD setzt auf Kernkraft als Energiequelle. Der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Jan Zwerg, erklärte am Montag, das sei „eine verlässliche Technologie, bei der eine rasante Weiterentwicklung zu beobachten ist.“

Windkraftanlagen sieht die AfD kritisch. In Wäldern lehne man deren Bau kategorisch ab. Und in der Nähe von Wohnbebauung müsse in allen Fällen die 1.000-Meter-Abstandsregel als Minimum eingehalten werden, sagte Zwerg mit Blick auf Pläne der Landesregierung.

Diese sehen vor, dass die 1.000-Meter-Regel erst bei mehr als drei Wohneinheiten gelten soll. „Das würde bedeuten, dass viele Einfamilienhäuser, die idyllisch am Dorfrand liegen, nicht berücksichtigt werden und ein riesiger, 200 Meter hoher Windkraftturm in unmittelbarer Nähe ihres Grundstücks gebaut werden könnte“, erklärte Zwerg. Das wolle man unbedingt verhindern. Seine Fraktion habe einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt.