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AfD will Kohle bis 2050 mit CO2-Abscheidung nutzen

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Die sächsische AfD will, dass Kohlekraftwerke mindestens bis 2050 weiterlaufen. Dafür müssten sie mit der sog. CCS-Technik zur CO2-Abscheidung ausgerüstet werden, erklärte der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Jan Zwerg. Die Technik werde bei der Zementherstellung eingesetzt und sei sicher.

Die Fraktion beantragte im Landtag, dass sich Sachsen beim Bund für eine Verschiebung des Kohleausstiegs über das Jahr 2038 hinaus einsetzen soll, falls bis dahin die Kernkraft nicht genutzt wird. Zusätzlich sollen mögliche Standorte für die CO2-Speicherung in Sachsen vorerkundet werden. Bisher lässt der Bund das Kohlendioxyd aus der Zementherstellung in Norwegen unterirdisch einlagern.