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AfD zu Drohnenvorfall in Leipzig: „Sächsische Bürger hätten einem Drehkreuz für Kriege in aller Welt nie zugestimmt.“

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Zum Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle hat es am Mittwoch eine Sondersitzung des sächsischen Innenausschusses gegeben - auf Antrag der AfD. Dort wurden die Abgeordneten über die Ereignisse und zum aktuellen Ermittlungsstand umfassend informiert.

„Sitzung unbefriedigend verlaufen“

Nach der Sitzung erklärte der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Sebastian Wippel, das sie unbefriedigend verlaufen sei: „CDU-Innenminister Armin Schuster hat keine neuen Informationen geliefert, während zeitgleich im Fernsehen neue Details genannt wurden.“ 

Er meinte damit einen neuen großen Polizei-Einsatz am Mittwochmittag. Zahlreiche Beamte hatten einen Acker bei Kursdorf neben dem Airport durchkämmt - auf der Suche nach neuen Spuren. Zuletzt hatte es Hinweise gegeben, dass die Drohnen möglicherweise von dort aus gesteuert wurden. Zuvor war an einem Baum eine Antenne entdeckt worden, die vermutlich als Signalverstärker zum Fernsteuern genutzt wurde.

„Sich allein auf Russland als möglichen Urheber zu konzentrieren, ist falsch.“

In der Sondersitzung wurde außerdem erklärt, dass noch immer unklar sei, wer hinter dem mutmaßlichen bzw. misslungenen Anschlag steckt. Auch deshalb hat die AfD im Anschluss betont, sich nicht vorschnell auf Russland als möglichen Drahtzieher zu konzentrieren. Auch die Ukraine oder ausländische Geheimdienste könnten dahinter stecken. Sie fordert, das Wirrwarr um die Zuständigkeiten schnellstens zu beenden und den Flughafen mit moderner Technik zu schützen. Letzte Woche war dort eine Drohne gefunden worden, an der Sprengstoff befestigt war.

Fehlende Transparenz über Nutzung des Airports als militärisches Drehkreuz

Dazu sehe man die Entwicklung am Flughafen mit großer Besorgnis: „Die sächsischen Bürger wurden zu keiner Zeit darüber informiert, dass dieser Flughafen im großen Stil als Drehkreuz für militärische Güter genutzt wird, ohne ausreichenden Schutz zu erfahren“, so Wippel. Sie hätten dem nie zugestimmt, „weil sie wissen dass man sich dadurch selbst zum Anschlagziel macht.“