Airbag-Hersteller Takata meldet Insolvenz an - sächsische Standorte angeblich nicht betroffen
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Der Airbag-Hersteller Takata hat am Montag Insolvenz angemeldet. Der japanische Konzern hat mitgeteilt, dass es nicht geplant ist, in Europa Insolvenzverfahren einzuleiten; hier habe man eine solide finazielle Basis. Takata hat auch Werke in Sachsen: In Döbeln, Elterlein und Freiberg werden Airbags bzw. Gasgeneratoren gebaut. Der japanische Konzern soll an den amerikanischen Zulieferer KSS verkauft werden. 2014 waren technische Probleme bei Takata-Airbags bekannt geworden. Bei Hitze und Luftfeuchtigkeit kann der Airbag bei einem Unfall zu stark auslösen.