++ EIL ++

Am Donnerstag Warnstreik in Chemnitz

Zuletzt aktualisiert:

Die Warnstreik­welle im Öffent­li­chen Dienst bei uns in Sachsen rollt weiter. Am Donnerstag sollen die Beschäf­tigten der Stadt­ver­wal­tung Chemnitz aufge­rufen werden, die Arbeit nieder­zu­legen. Laut einer Presse­mit­tei­lung der Stadt Chemnitz, müssen deshalb das Bürgeramt und dessen Service­stellen geschlossen bleiben.An Warnstreiks bei den Verkehrs­be­trieben haben sich am Mittwoch mehrere hundert Beschäf­tigte in Dresden, Chemnitz und Zwickau betei­ligt. Nach Angaben der Gewerk­schaft Verdi legten in der sächsi­schen Landes­haupt­stadt rund 600 Mitar­beiter in der Frühschicht die Arbeit für vier Stunden nieder. Wie die Dresdner Verkehrs­be­triebe mitteilten, kam der gesamte Linien­ver­kehr des Unter­neh­mens zum Erliegen. Neben den Straßen­bahn- und Busli­nien waren auch drei Elbfähren und die Stand­seil­bahn betroffen. In Chemnitz betei­ligten sich etwa 200 Mitar­beiter der Chemnitzer Verkehrs AG an dem Ausstand. Wie Verdi-Sekre­tärin Annelie Schneider sagte, bekräf­tigten die Beschäf­tigten, dass - sollte es kein neues Angebot der Arbeit­geber geben - sie „wild entschlossen“ seien, zu streiken. Nach Angaben von CVAG-Sprecher Uwe Albert war der Warnstreik um 12.00 Uhr beendet, am frühen Nachmittag hatte sich der Verkehr wieder norma­li­siert. Er sprach von 100 bis 150 Streik­be­tei­ligten.  Zwickau hatte die Gewerk­schaft bei den Verkehrs­be­trieben sogar zu einem ganztä­gigen Streik aufge­rufen. Dort wurde erwartet, dass die Straßen und Busse der Städti­schen Verkehrs­be­triebe Zwickau in den Depots bleiben. Ledig­lich auf Busli­nien, auf denen andere Unter­nehmen im Einsatz sind, könne der fahrplan­mä­ßige Verkehr zugesi­chert werden, teilten die SVZ mit. Auch Mitar­beiter der Stadt­ver­wal­tung waren zum Warnstreik aufge­rufen, keine Zahlen zur Betei­li­gung wurden nicht bekannt. (dpa)