Amazon-Geschäftsführung sieht keine Basis für Verhandlungen
Die Gewerkschaft Ver.di hatte es bereits vor Wochen angekündigt – am Dienstag setzt sie ihre Streik-Warnung bei Amazon in Leipzig nun durch. Den ganzen Tag über legen die Beschäftigten ihre Arbeit nieder - beginnend mit der Frühschicht 6 Uhr bis zum Ende der Spätschicht. Ver.di fordert für sie einen Tarifvertrag ähnlich dem sächsischen Einzelhandel. In einer Urabstimmung Anfang April hatten sich rund 97 Prozent der Mitarbeiter für einen Streik entschieden. Bei Amazon Leipzig arbeiten rund 2.000 Menschen. Auch im Werk in Bad Hersfeld wird am Dienstag ganztägig gestreikt. Unterdessen hat sich die Amazon-Geschäftsleitung zu den Streiks zu Wort gemeldet. Sie sieht laut einer Unternehmenssprecherin derzeit keine Basis für Verhandlungen.