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Angeklagter gesteht Mord an 89-jähriger Chemnitzerin

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Im Prozess um die Tötung einer Rentnerin aus Chemnitz hat der Angeklagte am Dienstag vor dem Landge­richt ein Geständnis abgelegt. Am 7. April habe er aus der Wohnung der 89-Jährigen Geld stehlen wollen. Die Frau hatte die Wohnungstür offen stehen lassen, um die Post zu holen. Als sie ihn dann in ihrer Wohnung entdeckte, sei er in Panik geraten und habe ihr den Mund zugehalten. Töten wollte er sie aber nicht, sagte der Mann. Laut Anklage ließ er noch Geld und mehrere Ringe der Frau mitgehen, die er noch am selben Tag an ein Schmuck­ge­schäft verkaufte. Die Staats­an­walt­schaft wirft ihm neben Mord auch versuchten Diebstahl vor. Er hatte sich zwei Tage nach der Tat selbst bei der Polizei gestellt.