• Schild zur Waffenverbotszone © dpa

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Anwohner in Waffenverbotszone in Leipzig werden befragt

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Anwohner und Gewerbetreibende der Leipziger Eisenbahnstraße werden ab Frühjahr zur Waffenverbotszone befragt. Das teilte die Hochschule der Sächsischen Polizei Rothenburg mit. Demnach erklärte der Forschungsleiter Prof. Dr. Marcel Schöne dem Leipziger Stadtrat, dass in den nächsten Monaten Fragebögen an Leipziger in Neustadt-Neuschönefeld und Volkmarsdorf verschickt werden. Was genau in den Fragebögen steht, ist bislang aber nicht bekannt.Zudem werden bis zu fünfzehn Experteninterviews durchgeführt.

Wer einen Fragebogen erhält, entscheidet der Zufall. Die Befragung führt ein externes Institut durch. Die Ergebnisse werden im Herbst erwartet. Die Anwohnerbefragung wurde in der Stadtratssitzung am 7. November beschlossen.

„Unser Ziel ist es, die Sichtweise der verschiedenen gesellschaftlichen Akteure in der und um die Leipziger Eisenbahnstraße abzubilden, die mit der Waffenverbotszone in Verbindung stehen. Dabei werden wir die wesentlichen Parameter der empirischen Forschung wie Objektivität, Reliabilität und Validität gewährleisten.“, sagte Professor Marcel Schöne.