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Arzt wegen tödlicher Vergabe von Drogen-Ersatzstoffen vor Gericht

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Ein 55 Jahre alter Arzt aus Borna steht ab dem Mittag wegen des Todes eines drogen­süch­tigen Patienten vor dem Landge­richt. Der Mediziner hatte Abhän­gige mit Ersatz­stoffen versorgt. Laut Staats­an­walt­schaft vergab der Angeklagte die Medika­mente aber zu leicht­fertig und ohne die notwen­digen Kontrollen. Einem 23-Jährigen gab er Polamidon mit nach Hause. Der Junkie schluckte das Medika­ment aber nicht wie vorge­sehen, sondern spritzte es sich intra­venös. Er starb im Dezember 2006 an der tödli­chen Dosis. Für den Prozess sind drei Verhand­lungs­tage angesetzt.