Auch CDU kritisiert Tempo 30 Pläne der Stadt Leipzig
Die Einführung von mehr Tempo 30 Zonen in Leipzig sorgt weiter für Kritik. Tempo 30 auf den Hauptstraßen sorge dafür, dass sich der Verkehr in die Wohngebiete verlagere, weil diese dann der kürzeste Weg seien, heißt es von der Leipziger CDU. Das würde Fußgänger und Radfahrer weiter gefährden, auch die Abgasbelastung steige.
Damit stellt sich die Partei hinter die IHK und Handwerkskammer, die den Wirtschaftsverkehr gefährdet sehen. Zudem müssten dann auch Busse und Bahnen 30 fahren. Um den gleichen Takt zu halten, brauche es dann mehr Fahrer und Fahrzeuge. Das sei aber nicht zu stemmen, warnt der Fraktionsvorsitzende Michael Weickert.
Die Stadt plant, in diesem Jahr ihren Lärmverkehrsplan vorantreiben - und auf zahlreichen Straßen Tempo 30 einzuführen. So soll die Lärmbelastung für Anwohner gesenkt werden.
Die Leipziger SPD und die Grünen-Fraktion waren für Statements noch nicht zu erreichen.