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„Aufgegebene Bahnlinien in der Oberlausitz wieder aktivieren“

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 Der Fahrgastverband Pro Bahn hat die Wiederinbetriebnahme von aufgegebenen Strecken in der Oberlausitz gefordert. Als Beispiele wurden die Verbindungen Löbau-Zittau und Bautzen-Wilthen genannt. Sie sollten in den Regionalplan aufgenommen werden.

Handlungsbedarf sieht Pro Bahn auch beim Grenzverkehr nach Tschechien. Auch für  die brachliegenden Verbindungen zwischen Ebersbach und Rumburk sowie Eibau und Varnsdorf ließen sich mit überschaubarem Aufwand gute Angebote schaffen, ist der Verband überzeugt.

„Dass die Hauptachsen Dresden – Görlitz, Cottbus – Görlitz und Dresden – Zittau nun per Gesetz aus-
gebaut und elektrifiziert werden und durch den Ausbau Kamenz – Hoyerswerda – Spremberg eine
durch die Region führende Magistrale zwischen Dresden und Cottbus entstehen soll, ist ein wichtiger
Erfolg, der nun schnell in die Planung und Umsetzung gelangen muss“, fordert Anja Schmotz, stellver-
tretende Vorsitzende des Fahrgastverbands PRO BAHN Mitteldeutschland.

„Wenn der polnische Netzbetreiber es innerhalb von zwei Jahren nach Vertragsschluss geschafft hat, den Abschnitt Węgliniec –Zgorzelec zu elektrifizieren, darf der letzte Kilometer in den Bahnhof Görlitz nicht eine weitere Dekadeauf sich warten lassen“, so Schmotz.