Auftakt für Streetart-Festival Ibug in Flöha

Zuletzt aktualisiert:

In der alten Buntpapierfabrik in Flöha nehmen diese Woche die ersten Streetart-Künstler ihre Spraydosen zur Hand, um die Industriebrache für das ibug-Festival zu gestalten. Sie werden pandemiebedingt gestaffelt jeweils eine Woche in festen Gruppen arbeiten, hieß es vom Veranstalter.

Am Dienstag sind die ersten von insgesamt knapp 60 Künstlern angereist. Sie kommen wegen Reisebeschränkungen vor allem aus Deutschland, aber auch aus Belgien, Österreich, Schweden und Frankreich.

Die Abkürzung ibug steht für Industriebrachenumgestaltung. Das internationale Festival für urbane Kunst gibt es seit 2006. Jährlich an wechselnden Orten werden alte Industriebrachen zu kreativen Räumen für die Künstler. Die Ergebnisse können im Anschluss von Besuchern besichtigt werden, diesmal an drei Wochenenden ab dem 27. August.

Zu sehen sind dann Malerei und Graffiti, Installationen sowie Upcycling- und Multimedia-Kunst. Zudem soll die Schau digitalisiert werden. So könnten auch Interessierte, die nicht anreisen können, die Arbeiten sehen, erklärte Lippold. Geplant sei zudem, dass sich auch Künstler, die nicht in Flöha sein können, mit Exponaten und virtuellen Beiträgen an dem Festival beteiligen.

Voriges Jahr war das Festival in Zwickau zu Gast.