Aussagen von Kino.to-Chef am Landgericht erwartet
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Im Prozess gegen den Chef des illegalen Filmportals kino.to will sich Dirk B. heute offenbar umfassend zu den Vorwürfen äußern. Beim letzten Verhandlungstag machte er zum Großteil Angaben zu seinem persönlichen Werdegang. Der 39-Jährige hatte sich als Fußbodenleger selbstständig gemacht. In dieser Zeit wurde auch sein Interesse für das Internet geweckt - er baute die ersten Internetseiten. Nachdem es als Fußbodenleger für ihn immer schlechter lief, verlagerte der 39-Jährige seine Aktivitäten schließlich immer mehr ins Internet. Als kino.to-Chef soll er am meisten profitiert haben. Durch Werbeeinnahmen scheffelte er offenbar Millionen. Bei einer Verurteilung drohen Dirk B. bis zu fünf Jahre Haft.