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Bahn arbeitet mit Hochdruck an Bahnknoten Leipzig

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Rasend schnell von München nach Berlin: Damit das ab Ende des Jahres möglich ist, baut die Bahn momentan mit Hochdruck den Bahnknoten Leipzig aus. Damit die Strecke im Dezember in Betrieb gehen kann, müssen aber zunachst noch Gleise, Oberlei­tungen und Signal­an­lagen rund um den Leipziger Bahnhof erneuert werden. Züge sollen so mit 160 km/ h im Bahnknoten unter­wegs sein, doppelt so schnell wie bisher.Der Ausbau des Bahnkno­tens Leipzig ist Teil des sogenannten „Verkehrs­pro­jekts Deutsche Einheit (VDE) 8“. Die rund 500 Kilometer lange Strecke wird zum Teil aus-, teilweise aber auch komplett neu gebaut. Das „VDE 8“ ist mit einer Inves­ti­ti­ons­summe von etwa 10 Milli­arden Euro den Angaben der Bahn zufolge das größte Infra­struk­tur­pro­jekt der Bundes­re­pu­blik. Ziel ist es, mit bis zu 300 Kilome­tern pro Stunde auf eine Fahrt­zeit von etwa vier Stunden zwischen München und Berlin zu kommen.Von den Arbeiten am Knoten Leipzig sollen dabei nicht nur Fernrei­sende profi­tieren. Auch die Nutzer der S-Bahn sowie der Regio­nal­züge sollen durch die kürzeren Fahrt­zeiten der Fernver­kehrs­züge mit besseren Anschlüssen versorgt werden. Zudem entsteht an der Essener Straße ein neuer Halte­punkt für S-Bahnen und Regio­nal­züge, mit dem die Stadt­teile Eutritzsch und Mockau besser an das S-Bahn-Netz angeschlossen werden.