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Bahn und Freistaat planen Fernverkehrs­anbindung für Chemnitz

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Die Vorpla­nungen für den Ausbau der Bahnver­bin­dung zwischen Chemnitz und Leipzig können beginnen. Der Freistaat und die Deutsche Bahn haben dazu heute einen entspre­chenden Vertrag unter­zeichnet. Dabei geht es zunächst um die Suche nach einer verkehrs­tech­nisch und wirtschaft­lich sinnvollen Lösung für die Strecke. Zwei Varianten kommen in Frage: entweder über Bad Lausick oder über Borna. Im Frühjahr sollen erste Ergeb­nisse vorliegen. Die Trasse soll Chemnitz über Leipzig künftig besser an den Fernver­kehr der Bahn anbinden. Die Messe­stadt ist zwar auch jetzt schon im Stunden­takt in weniger als 60 Minuten erreichbar, aller­dings nur mit Nahver­kehrs­zügen. Für einen Inter­city fehlt auf einem etwa 36 Kilometer langen Teilstück bis nach Geithain die Oberlei­tung. In diesem Frühjahr soll die Aufnahme des Ausbau­pro­jektes in den Bundes­ver­kehrs­we­ge­plan beantragt werden.