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Bauern im Freistaat drohen Kürzungen

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Sachsens Umwelt­mi­nister Frank Kupfer schlägt Alarm: Für die neue EU-Förder­pe­riode drohen dem Freistaat erheb­liche finan­zi­elle Verluste. Hinter­grund sind generelle Kürzungen, aber auch die Blocka­de­hal­tung der grünen Agrar­mi­nister bei der Auftei­lung der künftigen Mittel, so Kupfer. Danach sollen die Gelder, nicht nach Bedürf­tig­keit sondern nach der Hektar­fläche des Landes verteilt werden. Gewinner wären Nordrhein-Westfalen, Nieder­sachsen, Baden-Württem­berg und Rheinand-Pfalz. Sachsen bekäme danach 119 Millionen Euro weniger. Kupfer setzt sich für eine Paket­lö­sung ein und strebt nach der Bundes­tags­wahl eine Sonder­agrar­mi­nis­ter­kon­fe­renz an.