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Bedauern im Freistaat über Papstrücktritt

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Der Rücktritt von Papst Benedikt sorgt auch in Sachsen für Erstaunen. Minis­ter­prä­si­dent Stanislaw Tillich, das Bistum Dresden-Meissen und der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt zeigten aber Verständnis für den Schritt. Der Leiter des katho­li­schen Büros des Bistums Dresden-Meissen, Chris­toph Pötzsch, äußerte Hochach­tung vor einem solchen Schritt. Das Bistum hofft nun, dass das Konklave zur Wahl eines Nachfol­gers nicht mit dem Amtsan­tritt des neuen Dresdner Bischofs Heiner Koch am 16. März zusam­men­fällt. Regie­rungs­chef Tillich - selbst Katholik - hatte den Papst im April 2012 persön­lich bei einer Privat­au­dienz nachträg­lich zum 85. Geburtstag gratu­liert. Das Leipziger Gewand­haus­or­chester spielte damals ein Geburts­tags­kon­zert für den Pontifex.