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Behinderter Stiefsohn stirbt bei Brand: Mordprozess startet von vorn

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Am Landgericht Leipzig beginnt am Dienstag der Mordprozess um einen Brandanschlag in Beilrode von vorn. Laut einer Sprecherin des Landgerichts war einer der zuständigen Richter erkrankt.

Der Angeklagte soll vor zwei Jahren ein Feuer im Haus seiner Lebensgefährtin gelegt haben. Dabei war der gehbehinderte Sohn der Frau ums Leben gekommen.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 71-Jährigen vor, den Brand gelegt zu haben, um mit der Versicherungssumme von rund 100.000 Euro einen Neuanfang zu starten. Den Tod des Sohnes habe er dabei billigend in Kauf genommen. Ein Urteil könnte im Oktober fallen.