Beratungsstelle für ausländische Beschäftigte in Leipzig eröffnet
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In Leipzig ist am Mittwoch eine Beratungsstelle für ausländische Beschäftigte aus Europa eröffnet worden. Ziel ist es, Arbeitnehmer und Arbeitgeber vor unfairem Wettbewerb und Lohndumping zu schützen, so das Wirtschaftsministerium.
In Sachsen arbeiten immer mehr Menschen aus anderen EU-Staaten. So waren zum Beispiel Mitte des vergangenen Jahres mehr als 22 000 Menschen aus Polen und Tschechien hier bei uns sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
In Dresden war bereits Ende Januar eine solche Beratungsstelle eröffnet worden. Knapp eine halbe Million Euro stellt das Arbeitsministerium pro Jahr für die beiden Beratungsstellen zur Verfügung. Der Betrieb ist zunächst bis Ende 2019 vorgesehen, kann aber bis Ende 2021 verlängert werden.