Prozess um Bandenkrieg am Landgericht Leipzig geplatzt
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Der Prozess um einen brutalen Bandenkrieg im Leipziger Osten, der am Landgericht verhandelt wird, ist geplatzt. Das bestätigte uns eine Gerichtssprecherin. Eine zuständige Schöffin könne der Verhandlung nicht mehr folgen - weil sie schwerhörig sei. Die Strafkammer musste die Hauptverhandlung deswegen aussetzen. Der Prozess soll November von vorn beginnen.
Bei dem Prozess gegen vier Angeklagte geht es um versuchten Mord im Drogenmilieu. Sie sollen einen 19-Jährigen lebensbedrohlich verletzt haben, um sich die Vormachtstellung im Drogenhandel auf der Eisenbahnstraße zu sichern.