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Berufungsprozess im Wasserwerke-Skandal im Mai 2017

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Der Prozess um die Finanz­wetten der Leipziger Wasser­werke geht im Mai 2017 in die zweite Runde. Wie der Sprecher der kommu­nalen Leipzig-Gruppe Frank Viereckl sagte, hat das zustän­dige Londoner Gericht zwei Wochen für die mündliche Verhand­lung vorge­sehen. In dem Rechts­streit geht es um rund 400 Millionen Euro aus Finanz­spe­ku­la­tionen, die der damalige Chef der Wasser­werke, Klaus Heininger, 2006 und 2007 auf eigene Faust einging. Die Schweizer Großbank UBS fordert das Geld von dem kommu­nalen Unter­nehmen. In erster Instanz hatte Leipzig gewonnen. UBS setzte in London jedoch eine Berufung durch. Wann ein Urteil fällt, ist offen. Das Gericht habe nach der Verhand­lung dafür sechs Monate Zeit, sagte Viereckl.