Berufungsprozess nach tödlichem Jägerunfall startet
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Anderthalb Jahre nach einem tödlichen Jägerunfall im Auenwald beginnt am Dienstag am Landgericht der Berufungsprozess. Dem 69-jährigen Angeklagten wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Der Beschuldigte soll im November 2011 einen Wild-Treiber mit einem Schuss tödlich verletzt haben. Angeblich hatte er auf ein Wildschwein gezielt, dabei aber den etwa fünf Meter davon entfernt stehenden 40-Jährigen getroffen. Laut einem Gutachten hätte er aber garnicht seinen Hochstand verlassen dürfen. Das Amtsgericht Leipzig verurteilte den Jäger letztes Jahr zu einer achtmonatigen Bewährungsstrafe sowie Schadenersatz. Der Mann ging in Berufung.