Bewährungsstrafe nach lebensgefährlicher Schraubenzieher-Attacke
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Nach einer lebensgefährlichen Attacke mit einem Schraubenzieher hat ein 41-Jähriger aus Grimma eine Bewährungsstrafe bekommen. Der Iraner war eigentlich wegen versuchten Totschlags angeklagt, weil er im Grimmaer Asylbewerberheim einen Mitbewohner mit dem Werkzeug niedergestochen hatte. Das Opfer erlitt dabei eine lebensgefährliche Lungenverletzung, konnte aber gerettet werden. Die Richter am Landgericht Leipzig verurteilten den 41-Jährigen am Ende wegen gefährlicher Körperverletzung zu einem Jahr und acht Monaten Gefängnis, die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.